Im Zirkus der 3 Manegen

Film von Joseph Pevney (1954) From Wikipedia, the free encyclopedia

Im Zirkus der 3 Manegen (Alternativtitel: Der Zirkusclown; Originaltitel: 3 Ring Circus) ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1954. Regie führte Joseph Pevney, die Hauptrollen sind mit Dean Martin, Jerry Lewis, Joanne Dru und Zsa Zsa Gabor besetzt.

TitelIm Zirkus der 3 Manegen / Der Zirkusclown
Originaltitel3 Ring Circus
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Im Zirkus der 3 Manegen / Der Zirkusclown
Originaltitel 3 Ring Circus
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1954
Länge 103 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Paramount Pictures
Stab
Regie Joseph Pevney
Drehbuch Don McGuire
Produktion Hal B. Wallis
Musik Walter Scharf
Kamera Loyal Griggs
Schnitt Warren Low
Besetzung
Synchronisation
Schließen

Der Kinostart in den USA war am 25. Dezember 1954. Der deutsche Kinostart war am 27. Mai 1955.[2]

Handlung

Als Pete Nelson und sein Freund Jerry Hotchkiss beim Militär entlassen werden, fangen sie an, bei einem Zirkus zu arbeiten. Sie landen beim Clyde Brent Circus, der von Jill Brent und ihrem Manager Sam Morley geleitet wird. Obwohl Jerry eigentlich unbedingt Clown werden will, müssen die beiden zunächst alle möglichen Arbeiten beim Zirkus erledigen. Der Star der Vorstellung ist die Trapezkünstlerin Saadia. Obwohl Jill sie nicht mag, ist sie auf ihre Zugkraft beim Publikum angewiesen. Pete wird schließlich Saadias persönlicher Assistent.

Als einer der Clowns krank wird, bekommt Jerry die Chance, für ihn einzuspringen. Er kommt sehr gut beim Publikum an, was jedoch den bisherigen Starclown Puffo dermaßen ärgert, dass er Jerry vor den Augen des Publikums schlecht behandelt, woraufhin Puffo vom Publikum ausgebuht wird.

Da der Zirkus in finanziellen Schwierigkeiten steckt, hat Pete die Idee, vor dem Zirkus mit Glücksspielen zusätzliches Geld einzunehmen. Jill ist zwar eigentlich dagegen, stimmt jedoch aufgrund der finanziellen Lage schließlich doch zu.

Anlässlich Jills Geburtstag organisieren Pete, Jerry und die Artisten des Zirkus eine große Party für sie. Als Puffo auftaucht, stellt er Jill vor die Wahl: Entweder entlässt sie Pete und Jerry, oder er geht. Jill entscheidet sich, Puffo gehen zu lassen und Jerry dauerhaft als Clown auftreten zu lassen. Er tritt fortan unter dem Namen „Jerrico“ auf.

Jerry kommt als Jerrico so gut beim Publikum an, dass er der neue Star der Show wird. Als Saadia damit droht, den Zirkus zu verlassen, fordert Pete sie zum Gehen auf. Doch auch Pete hat Probleme mit Jill, der die Glücksspiele immer mehr ein Dorn im Auge sind.

Als der Zirkus eine Wohltätigkeits-Vorstellung für Kinder plant, will Pete das verhindern, was Jerry sehr enttäuscht. Doch die Vorstellung findet dennoch statt und ist ein großer Erfolg bei den Kindern. Nur ein kleines Mädchen zeigt keine Freude, egal, was Jerry auch unternimmt. Als Jerry deswegen Tränen kommen, kann er schließlich das Mädchen doch zum Lachen bringen. Schließlich erscheint auch Pete, der seine Entscheidung längst bereut, zu der Vorstellung und so sind Pete und Jerry wieder vereint.

Synchronisation

Die deutsche Synchronbearbeitung entstand bei der Berliner Synchron. Das Dialogbuch verfasste Fritz A. Koeniger, die Synchronregie führte Rolf von Sydow.[3]

Weitere Informationen Rolle, Darsteller ...
Rolle Darsteller Synchronsprecher
Peter Nelson Dean Martin Klaus Miedel
Jerry Hotchkiss Jerry Lewis Horst Gentzen
Jill Brent Joanne Dru Marion Degler
Saadia Zsa Zsa Gabor Gisela Trowe
Sam Morley Wallace Ford Robert Klupp
Schließen

Musiktitel

Im Film sind mehrere Musiktitel zu hören:[4]

  • It's a Big, Wide Wonderful World, geschrieben von John Rox, gesungen von Dean Martin.
  • Time to Shave, gesungen von Jerry Lewis.
  • Hey, Punchinello, geschrieben von Jay Livingston und Ray Evans, gesungen von Dean Martin & Jerry Lewis.

Produktion

Der Film war der zweite Spielfilm, der in VistaVision gedreht wurde.[5]

Produzent Hal B. Wallis nutzte für die Innen- und Außenaufnahmen den „Clyde Beatty Circus“, der für den Film in „Clyde Brent Circus“ umbenannt wurde. Die Aufnahmen fanden während eines Engagements im Januar 1954 in Phoenix, Arizona, statt. Das Publikum in den Zirkusszenen bestand nicht aus Schauspielern, sondern aus tatsächlichen Besuchern.[6]

In den USA spielte der Film 4 Millionen Dollar ein.[7]

Rezeption

Howard Thompson schrieb in der New York Times: „'Three Ring Circus,' the latest Paramount comedy vehicle for Dean Martin and Jerry Lewis, is significant, if not exactly distinguished, for one reason. The boys, at long last, are beginning to relax. Partly because the frenzy has subsided, and partly as the result of the spankingly pretty background of the big top, which VistaVision color cameras have stretched across a wide screen, the new arrival ... is as good-natured as it is harmless. However, for originality and genuine hilarity, the team still has quite a way to go.“[8]

DVD-Veröffentlichung

Der Film wurde 2019 von WME Home-Entertainment auf DVD veröffentlicht.

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI