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Iman Beney

Schweizer Fussballspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Iman Beney (* 23. Juli 2006 in Yverdon-les-Bains) ist eine Schweizer Fussballspielerin. Sie spielt für Manchester City und gehört zum Kader der Schweizer Nationalmannschaft.

Schnelle Fakten Personalia, Juniorinnen ...
Iman Beney
Iman Beney (2025)
Personalia
Geburtstag 23. Juli 2006
Geburtsort Yverdon-les-Bains, Schweiz
Grösse 160 cm
Position Mittelfeld, Sturm
Juniorinnen
Jahre Station
2014–2020 FC Savièse
?–2021 FC Sion
2020–2022 FC Saxon Sports
2021–2022 BSC Young Boys
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2022–2025 BSC Young Boys 40 (14)
2025– Manchester City 14 0(2)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2022 Schweiz U-16 2 (0)
2021–2023 Schweiz U-17 13 (9)
2022–2023 Schweiz U-19 11 (1)
2023– Schweiz 23 (3)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 6. April 2026

2 Stand: 18. April 2026

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Karriere

Verein

Beney begann im Alter von acht Jahren auf Klubebene Fussball zu spielen. Zunächst spielte sie in ihrem Heimatkanton Wallis für den FC Savièse, später für den FC Sion, oft gemeinsam mit Naomi Luyet.[1] Sie besuchte von 2018 bis 2021 die Football Academy des Schweizerischen Fussballverbands in Biel.[2] 2022 wurde sie mit 16 Jahren in das Kader der ersten Mannschaft der YB Frauen aufgenommen. Am 20. August 2022 gab sie ihr Debüt in der Women’s Super League. Beney sicherte sich einen Stammplatz und überzeugte bereits in ihrer ersten Saison derart, dass sie ins Team der Saison gewählt wurde.[3] Sie trainierte daneben weiterhin zwei bis dreimal pro Woche mit den Knaben. Aufgrund eines Kreuzbandrisses, den sie sich im Trainingslager der Nationalmannschaft kurz vor der Abreise an die Weltmeisterschaft zugezogen hatte, verpasste sie die ganze Saison 2023/24. In der darauffolgenden Saison kehrte sie zurück und trug mit 8 Toren in 22 Spielen massgeblich zum Meistertitel der YB Frauen bei. Sie wurde zum zweiten Mal ins Team der Saison gewählt.[4] Auf die Saison 2025/26 hin wechselt sie zu Manchester City.[5] Ende 2025 wurde sie als eine von 10 Spielerinnen für den Golden-Girl-Award nominiert.[6] Im April 2026 wurde sie als «Women’s Super League Player 2025» ausgezeichnet.[7] Gleich in ihrer ersten Saison mit Manchester City gewann sie die englische Meisterschaft.[8]

Nationalmannschaft

Beney spielte bereits in der U-16-, der U-17- und der U-19-Auswahl der Schweiz. Im Sommer 2023 nahm sie an der U-17-Europameisterschaft teil, bei der die Schweiz den Halbfinal erreichte. Beney kam in allen vier Spielen zum Einsatz und erzielte zwei Tore. Sie wurde im Anschluss in die Top 11 des Turniers gewählt und führte die Liste der besten Assist-Geberinnen an.[9]

Aufgrund ihrer guten Leistungen an der U-17-Europameisterschaft wurde Beney im Anschluss daran von Nationaltrainerin Inka Grings für das Vorbereitungscamp der A-Nationalmannschaft aufgeboten. In der ersten Trainingswoche hatte Grings viele junge Spielerinnen aufgeboten, Beney wurde als einzige auch für das zweite Vorbereitungscamp der besten 27 Spielerinnen berücksichtigt.[10][11] Am 30. Juni wurde sie beim Länderspiel gegen Sambia erstmals eingesetzt. Sie gab das Zuspiel zum 2:3. Ihr Auftritt wurde als «Highlight» gefeiert.[12] Sie wurde für das endgültige Kader für die Weltmeisterschaft nominiert,[13] erlitt jedoch einen Tag nach der Bekanntgabe des Aufgebots im Training einen Kreuzbandriss und konnte so nicht an der WM teilnehmen.[14] Ihr zweites Länderspiel bestritt sie daher erst im Oktober 2024 gegen Australien. Bei der Europameisterschaft 2025 bestritt sie dann ihr erstes internationales Turnier. Sie stand bei allen vier Spielen der Schweizerinnen in der Startformation, meist wurde sie in der ungewohnten Position der Aussenverteidigerin eingesetzt, die sie überzeugend ausfüllte.[15] Die Schweiz erreichte den Viertelfinal. Ihr erstes Tor im Nationalteam erzielte Beney in ihrem 17. Länderspiel, einem Freundschaftsspiel gegen Schottland, Ende Oktober 2025.[16]

Persönliches

Beney wuchs im Wallis auf und stammt aus einer Fussballerfamilie. Ihr Vater, Nicolas Beney, war früher Torhüter, u. a. beim FC Sion. Ihre Tante Noémie Beney spielte 45 Mal für die Schweizer Nationalmannschaft. Auch Imans Bruder Roméo ist Fussballspieler. Ihre Mutter ist gebürtige Brasilianerin.[2][17] Beney besuchte neben dem Fussball die Handelsschule. Sie wurde nach der Prinzessin Iman bint Abdallah benannt.[18]

Erfolge

Einzelnachweise

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