Impulse Airlines
australische Fluggesellschaft
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Impulse Airlines war eine unabhängige Fluggesellschaft in Australien, die zwischen 1992 und 2004 regionale und kostengünstige Fernverkehrsdienste betrieb. Sie wurde 2001 von Qantas übernommen und bildete die Grundlage für die neue regionale Fluggesellschaft QantasLink von Qantas. Die Fluggesellschaft hatte ihren Hauptsitz auf dem Gelände des Flughafens Sydney in Mascot.
| Impulse Airlines | |
|---|---|
| IATA-Code: | VQ |
| ICAO-Code: | IPU |
| Rufzeichen: | Impulse |
| Gründung: | 1992 |
| Betrieb eingestellt: | 2004 |
| Sitz: | Sydney |
| Unternehmensform: | Limited |
| Flottenstärke: | (keine Angabe) |
| Impulse Airlines hat den Betrieb 2004 eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes. | |
Geschichte
Impulse Airlines wurde von Gerry und Sue McGowan gegründet und nahm nach der Übernahme der in Port Macquarie ansässigen Oxley Airlines am 18. Dezember 1992 den Betrieb auf.[1] Im April 1994 wurde sie in Impulse Airlines umbenannt.[2] Im Mai 1994 erwarb Impulse die Pacific Aviation von Ansett Transport Industries.[3]
Im August 1994 erwarb Impulse Airlines fünf BAe Jetstream 41 und wurde zum ersten australischen Betreiber des Typs. Impulse nutzte die Flugzeuge, um Nonstop-Flüge zwischen Newcastle und Melbourne einzuführen, sah sich jedoch bald der Konkurrenz durch Qantas gegenüber, die auf dieser Strecke die wesentlich größere BAe 146 einsetzte.
Im Juni 2000 erwarb die Fluggesellschaft Boeing 717-Flugzeuge und wurde so zum Konkurrenten für Ansett Australia und Qantas auf den Hauptstrecken an der australischen Ostküste.[4]
Im April 2001 einigten sich Impulse und Qantas darauf, dass Impulse alle seine Flugdienste im Rahmen eines Wet-Lease-Vertrags an Qantas überlassen würde, wobei Qantas die Strecken vermarkten und Impulse eine Finanzspritze gewähren sollte, verbunden mit einer Option für Qantas, das Unternehmen zu übernehmen.[5] Qantas machte im November 2001 von seiner Option Gebrauch, woraufhin Impulse in QantasLink integriert wurde.[6][7][8]
Im April 2003 wurde Rene Rivkin nach langwierigen Ermittlungen der australischen Wertpapier- und Investitionskommission (Australian Securities & Investments Commission) des Insiderhandels für schuldig befunden, nachdem er 50.000 Qantas-Aktien gekauft hatte, was ihm einen Gewinn von 346.000 australischen Dollar einbrachte. Ihm wurde vorgeworfen, vertrauliche und marktbeeinflussende Informationen im Zusammenhang mit der bevorstehenden Fusion von Qantas und Impulse Airlines genutzt zu haben. Er kaufte diese Aktien im Namen von Rivkin Investments am 24. April 2001, nur wenige Stunden nach einem Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden von Impulse, Gerry McGowan.[9]
Flotte
Flotte bei Betriebseinstellung
Zur Betriebseinstellung bestand die Flotte von Impulse aus:[10]
| Flugzeugtyp | Anzahl | Anmerkungen |
|---|---|---|
| Boeing 717-200 | 8 | durch QantasLink weiterbetrieben |
| Beechcraft 1900D | 13 | |
| Gesamt | 21 |
Siehe auch
Weblinks
- Impulse Airlines, aviationcollection.org