Ina Losch

deutsche Leichtathletin (Mehrkampf) From Wikipedia, the free encyclopedia

Ina Losch (* 14. Februar 1959 in Wanne-Eickel) ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin, die 1978 Europameisterschaftssiebte im Fünfkampf war.

Sportliche Karriere

Ina Losch startete für den DSC Wanne-Eickel und die LG Bayer Leverkusen. Sie ist die ältere Schwester der Olympiasiegerin Claudia Losch.

Bei den Junioreneuropameisterschaften 1977 in Donezk gewann im Fünfkampf Kristine Nitzsche aus der DDR mit 4409 Punkten vor Iris Künstner mit 4152 Punkten und Ina Losch mit 4116 Punkten, beide aus der Bundesrepublik.[1] Im Jahr darauf bei den Europameisterschaften 1978 in Prag traten im Fünfkampf Beatrix Philipp, Ina Losch und Cornelia Sulek für die BRD an. Nachdem zwei Athletinnen aus der Sowjetunion nachträglich wegen Doping disqualifiziert worden waren, rückte Philipp mit 4554 Punkten auf den vierten Platz vor, Losch wurde mit 4319 Punkten Siebte und Sulek mit 4202 Punkten Zehnte.[2] Bei der Universiade 1979 in Mexiko-Stadt gewann Losch mit 4272 Punkten die Bronzemedaille hinter Jekaterina Smirnowa aus der Sowjetunion und Sylvia Barlag aus den Niederlanden.[3] Ihre beste Platzierung bei Deutschen Meisterschaften gelang Ina Losch 1980 in Lage, als sie Zweite hinter Sabine Everts wurde.[4]

Bestleistungen

(nach Amrhein)

  • Fünfkampf: 4514 Punkte am 23./24. September 1978 in Talence
  • Siebenkampf: 5152 Punkte am 8./9. August 1981 in Lage
  • Hochsprung: 1,87 Meter am 23. September 1978 in Talence
  • Weitsprung: 6,30 Meter am 24. September 1978 in Talence

Literatur

  • Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft, Seite 739

Fußnoten

Related Articles

Wikiwand AI