Indaiatuba
Gemeinde im Bundesstaat São Paulo, Brasilien
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Indaiatuba, amtlich portugiesisch Município de Indaiatuba, ist eine Gemeinde im Landesinneren des brasilianischen Bundesstaates São Paulo. Sie ist Teil der Metropolregion Campinas. Die Bevölkerung wurde zum 1. Juli 2021 auf 260.690 Einwohner geschätzt, die Indaiatubanoer (indaiatubanos) genannt werden und auf einer Gemeindefläche von rund 311,5 km² leben.[1]
Stadtrecht: 24. März 1859 (167 Jahre)
| Município de Indaiatuba Indaiatuba | |||
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Blick auf Indaiatuba | |||
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| Koordinaten | 23° 5′ S, 47° 13′ W | ||
| Symbole | |||
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| Gründung | 9. Dezember 1830 (195 Jahre) Stadtrecht: 24. März 1859 (167 Jahre) | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Brasilien | ||
| Bundesstaat | São Paulo | ||
| ISO 3166-2 | BR-SP | ||
| Metropolregion | Metropolregion Campinas | ||
| Höhe | 624 m | ||
| Fläche | 311,5 km² | ||
| Einwohner | 201.619 (2010[1]) | ||
| Dichte | 647,2 Ew./km² | ||
| Schätzung | 260.690 (1. Juli 2021)[1] | ||
| Gemeindecode | IBGE: 3520509 | ||
| Postleitzahl | 13331-000 | ||
| Telefonvorwahl | (+55) 19 | ||
| Zeitzone | UTC−3 | ||
| Website | indaiatuba.sp (brasilianisches Portugiesisch) | ||
| Politik | |||
| Stadtpräfekt | Nilson Alcides Gaspar (2021–2024) | ||
| Partei | MDB | ||
| Wirtschaft | |||
| BIP | 16.730.487 Tsd. R$ 66.489 R$ pro Kopf (2019) | ||
| HDI | 0,788 (hoch) (2010) | ||
Namensherkunft
Die Stadt hat ihren Namen von Indaiá. In der Sprache der Ureinwohner der Region (Tupí-Guaraní) bezeichnet Indaiá (aus inaîá) die Palmenart Attalea dubia. Das Wort tuba (aus tyba) deutet in dieser Sprache an, dass die Attalea dubia an diesem Ort sehr häufig vorkommt.[2]
Geographie
Lage
Die Stadt liegt auf 47° 13' West und 23° 05' Süd, in der RMC (Região Metropolitana de Campinas) in einer Entfernung von 40 Kilometern zu Campinas und 90 Kilometern zur Stadt São Paulo.
Angrenzende Gemeinden sind im Norden Monte Mor und Campinas, im Osten Itupeva, im Westen Elias Fausto, im Süden Itu, Salto und Cabreúva.
Distrikte
Die Gemeinde ist nicht in Distrikte unterteilt, es gibt nur den Hauptdistrikt.[3]
Bevölkerung
Ethnische Zusammensetzung
Laut Statistik des IBGE setzt sich die Bevölkerung im Jahr 2022 zusammen aus:[7]
- Menschen mit europäischen Vorfahren - 64,1 %
- Mischlinge - 29,1 %
- Afrobrasilianer/Schwarze - 5,5 %
- Asiaten - 1,3 %
- Angehörige der indigenen Bevölkerung - 0,1 %
Wirtschaft
In der Stadt haben große Automobilunternehmen, wie Toyota,[8] General Motors und Honda Fertigungsstätten. Daneben gibt es Niederlassungen von anderen internationalen Firmen, wie Unilever, Kion Group, sowie der deutschen GPM Geräte- und Pumpenbau GmbH.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Religion
Das Christentum ist in der Stadt wie folgt vertreten:
Römisch-katholische Kirche
Die römisch-katholische Gemeinde ist Teil des Erzbistums Campinas.[10]
Protestantische Kirche
In der Stadt gibt es die unterschiedlichsten evangelischen Glaubensrichtungen, hauptsächlich Pfingstler, darunter die brasilianischen Assemblies of God,[11][12] die Christliche Kongregationalistische Kirche in Brasilien,[13] und andere.
Persönlichkeiten
- Constantino Amstalden (1920–1997), Bischof von São Carlos
- Laércio José Milani (1931–1985), Fußballspieler

