Indoor Meeting Karlsruhe
jährliche Hallen-Leichtathletikveranstaltung
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Indoor Meeting Karlsruhe (offiziell INIT Indoor Meeting Karlsruhe) ist ein jährlich stattfindender Hallen-Leichtathletik-Wettbewerb in Karlsruhe. Die Veranstaltung ist Teil der World Athletics Indoor Tour Gold, der höchsten Kategorie im internationalen World-Athletics-Kalender.
Geschichte
Das Indoor Meeting Karlsruhe wurde erstmals 1985 in der Europahalle Karlsruhe ausgetragen und fand dort bis 2015 statt. Aufgrund verschärfter Brandschutzvorschriften in Deutschland, die ab 2015 die Zuschauerkapazität der Europahalle auf 199 Personen begrenzten, wurde die Veranstaltung in die dm-arena in Rheinstetten auf das Karlsruher Messegelände verlegt. Die dort genutzte temporäre Leichtathletik-Infrastruktur kam erstmals bei den Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 2013 in Göteborg zum Einsatz und wurde anschließend von der Stadt Karlsruhe erworben, um künftig hochklassige Leichtathletikveranstaltungen auszurichten, die in der Europahalle auch bei einer Wiederinbetriebnahme nicht möglich wären.
Ursprünglich war das Meeting unter verschiedenen Namen bekannt, darunter LBBW Meeting und BW-Bank Meeting, bevor es später als INIT Indoor Meeting Karlsruhe firmierte. Seit 2016 gehört der Wettbewerb zur World Athletics Indoor Tour Gold.
Veranstaltungsort und Organisation
Das Meeting findet traditionell im Februar in der Europahalle Karlsruhe bzw. bei baulichen oder organisatorischen Änderungen auch in der dm-Arena auf dem Messegelände Karlsruhe statt.
Veranstalter ist die Karlsruhe Marketing und Event GmbH. Die Wettkämpfe ziehen regelmäßig mehrere tausend Zuschauer an und werden international übertragen.

Bedeutende Leistungen und Rekorde
Im Laufe der Jahrzehnte wurden bei dem Meeting mehrere bedeutende Rekorde erzielt:
- 3000-Meter-Weltrekord der Männer durch Haile Gebrselassie (7:26,15 Minuten, 1998).
- Weltrekord über 60 Meter Hürden der Frauen durch Susanna Kallur (7,68 Sekunden, 2008).
- 1500-Meter-Hallenweltrekord der Frauen durch Genzebe Dibaba (3:55,17 Minuten, 2014).
Zudem wurden bei den Wettbewerben mehrfach nationale Rekorde erzielt.[1][2]