Inge Bartsch
deutsche Schauspielerin
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Inge Bartsch war eine deutsche Schauspielerin und Kabarettistin.[1]
Leben
Bartsch studierte von 1927 bis 1928 an der von Max Reinhardt gegründeten Schauspielschule des Deutschen Theaters.[2]
Sie spielte unter anderem im Kurz-Spielfilm Ich sehe hell … ich sehe dunkel aus dem Jahr 1937/1938 die Rolle der Fräulein Limbock und sang im französischen Animationsfilm Reineke Fuchs (1929/1937) des polnischen Puppentrickfilmers Władysław Starewicz.[3]
Sie unterrichtete Gesangskurse im Studio der UFA-Filmschule und trat in den 1930er Jahren in Berlin im politisch-literarischen Kabarett Die Katakombe unter der Leitung von Werner Finck auf.[4] Am 8. Oktober 1933 trat sie beispielsweise bei einer Kabarett-Matinee in der heutigen Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz auf.[5]
Ihre Todesumstände sind unklar. Der polnische Dichter Konstanty Ildefons Gałczyński schrieb das Gedicht Inge Bartsch, aktorka, po przewrocie zaginiona wśród tajemniczych okoliczności[6] zum Andenken an die Schauspielerin und über die rätselhaften Umstände ihres Verschwindens.
Weblinks
- Diseuse Inge Bartsch bei Getty Images
- Berlin, Katakombe, Szenenfoto 1934 bei akg-images