Ingrid Riedel

deutsche Psychotherapeutin Jungscher Schule From Wikipedia, the free encyclopedia

Werdegang

Ingrid Riedel studierte evangelische Theologie, Literaturwissenschaft und Sozialpsychologie an den Universitäten Heidelberg, Göttingen und Erlangen.[3] Sie promovierte 1966 an der Universität Erlangen-Nürnberg mit einer Monografie über Das worthaltige Bild: Hermeneutische Studien zu einem Typus der christlichen Kunst und zur Praxis der Bildinterpretation in der heutigen Gemeinde zur Dr. theol.[4] Ebenda promovierte sie 1971 in Germanistik mit einer Schrift zu Wahrheitsfindung als epische Technik: Analytische Studien zu Uwe Johnsons Texten zur Dr. phil.[5]

Nach dem Vikariat war Riedel von 1970 bis 1984 Studienleiterin der Evangelischen Akademie Hofgeismar.[6] Zu jener Zeit machte sie zudem eine Ausbildung in Analytischer Psychologie am C. G. Jung-Institut Zürich.[3] 1984 erfolgte dann die Niederlassung in einer eigenen psychotherapeutischen Praxis in Konstanz. Riedel war Gastprofessorin für Psychologie an der Universität Kassel und ist Dozentin und Lehranalytikerin am C.G.-Jung-Institut Zürich[7] und am C.G.-Jung-Institut Stuttgart[8]. Ab 1992 lehrte sie als Honorarprofessorin für Religionspsychologie am Fachgebiet Praktische Theologie des Fachbereichs Evangelische Theologie der Universität Frankfurt am Main.[9][10][6]

Riedel war langjährige wissenschaftliche Leiterin der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie und ist ebenda Ehrenmitglied.[11] Sie lebt in Konstanz.[6]

Veröffentlichungen

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI