Inha Babakowa

ukrainische Hochspringerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Inha Alwidossiwna Babakowa (ukrainisch Інга Альвідосівна Бабакова, engl. Transkription Inha Babakova, geb. Butkus; * 27. Juni 1967 in Aşgabat) ist eine ehemalige ukrainische Hochspringerin.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Inha Babakowa
Voller Name Inha Alwidossiwna Babakowa
Nation Sowjetunion Sowjetunion
Ukraine Ukraine
Geburtstag 27. Juni 1967 (58 Jahre)
Geburtsort Aşgabat, Sowjetunion
Größe 180 cm
Karriere
Disziplin Hochsprung
Bestleistung 2,05 m  Freiluft
2,00 m Halle
Karriereende 2004
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Hallen-WM 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Bronze Atlanta 1996 2,01 m
Logo der World Athletics
 Weltmeisterschaften
Bronze Tokio 1991 1,96 m
Bronze Göteborg 1995 1,99 m
Silber Athen 1997 1,96 m
Gold Sevilla 1999 1,99 m
Silber Edmonton 2001 2,00 m
Logo der World Athletics
 Hallenweltmeisterschaften
Bronze Toronto 1993 2,00 m
Silber Paris 1997 2,00 m
Silber Lissabon 2001 2,00 m
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Foto einer Unterschrift
Signatur

Inha Butkus wurde in Turkmenistan als Tochter litauischer Eltern geboren. Sie heiratete Sergej Babakow. Ihr erster Sohn wurde 1990 geboren, ein zweiter Sohn Ende der 1990er-Jahre. Vor der Geburt ihres ersten Sohnes stand ihre Bestleistung im Hochsprung bei 1,92 m aus dem Jahr 1988. 1991 sprang sie 2,02 m. Bei den Weltmeisterschaften 1991 in Tokio gewann sie mit 1,96 m Bronze für die Sowjetunion hinter Heike Henkel (GER) und Jelena Jelessina (URS). Ab 1993 startete Inha Babakowa für die Ukraine. Ihre erste Medaille für die Ukraine holte sie bei den Hallenweltmeisterschaften 1993 in Toronto. Mit 2,00 m gewann sie Bronze hinter Heike Henkel und Stefka Kostadinowa (BUL). Bei den Weltmeisterschaften 1993 in Stuttgart war Babakowa nicht am Start. Bei den Europameisterschaften 1994 in Helsinki belegte Babakowa mit 1,93 m Platz vier. Bei den Weltmeisterschaften 1995 in Göteborg belegte Inha Babakowa mit 1,99 m Platz drei hinter Stefka Kostadinowa und Alina Astafei (GER). Vier Wochen später sprang Inha Babakowa in Tokio ihre Höchstleistung mit 2,05 m.

Auch bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta gewann Babakowa Bronze. Hinter Kostadinowa mit 2,05 m und Niki Bakoyianni (GRE) mit 2,03 m sprang Babakowa 2,01 m. Babakowa sprang alle Höhen im ersten Versuch, während die Griechin bis 2,01 m drei Fehlversuche hatte, aber nachdem Bakoyiánni im letzten Versuch 2,03 m meisterte, konnte Babakowa nicht mehr kontern. Bei den Hallenweltmeisterschaften 1997 in Paris gewann Babakowa mit 2,00 m Silber hinter Kostadinowa und vor Hanne Haugland (NOR). Bei den Weltmeisterschaften 1997 in Athen belegte Babakowa mit 1,96 m gemeinsam mit Olga Kalturina (RUS) den zweiten Platz hinter Hanne Haugland. Nach der Babypause für ihr zweites Kind war Inha Babakowa bei den Weltmeisterschaften 1999 in Sevilla wieder da. Mit 1,99 m sprang sie zwar gleich hoch wie die beiden Russinnen Jelena Jelessina und Swetlana Lapina, aber da Babakowa die 1,99 m im ersten Versuch genommen hatte, gewann sie den Titel.

Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney erreichte Babakowa mit 1,96 m Platz fünf. Bei den Hallenweltmeisterschaften 2001 in Lissabon sprang Babakowa mit 2,00 m genau so hoch wie die Siegerin Kajsa Bergqvist (SWE), aber wegen der Mehrzahl an Fehlversuchen erhielt Babakowa nur Silber. Ihre letzte Medaille war eine weitere Silberne bei den Weltmeisterschaften 2001 in Edmonton. Wie bei den Hallenweltmeisterschaften erreichte Babakowa mit 2,00 m die gleiche Höhe wie die Siegerin, nur dass es diesmal Hestrie Cloete (RSA) war, die gewann; Kajsa Bergqvist wurde mit 1,97 m Dritte. Bei den Hallenweltmeisterschaften 2003 in Birmingham wurde sie Achte mit 1,92 m, bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen Neunte mit 1,93 m.

Bei einer Körpergröße von 1,80 m hatte Babakowa ein Wettkampfgewicht von 60 kg. Sie startete in ihrer ganzen Karriere nie bei Halleneuropameisterschaften, und ihr vierter Platz 1994 in Helsinki war ihr einziges Ergebnis bei Freilufteuropameisterschaften. Auch ihre olympische Bilanz ist durchwachsen. Dafür war sie in den ungeraden Weltmeisterschaftsjahren immer eine Medaillenkandidatin.

Literatur

  • Peter Matthews (Hrsg.): Athletics 2003. SportsBooks, Cheltenham 1998, ISBN 1-899807-16-0.
  • Ekkehard zur Megede: The Modern Olympic Century 1896–1996 Track and Field Athletics. Deutsche Gesellschaft für Leichtathletik-Dokumentation e. V., Neuss 1999.
Commons: Inha Babakowa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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