Inspektor Clouseau (Film)
Film von Bud Yorkin (1968)
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Inspektor Clouseau (Originaltitel: Inspector Clouseau) ist der dritte Film der Pink-Panther-Reihe aus dem Jahr 1968 und der erste, der nicht unter der Regie von Blake Edwards entstand. Diese übernahm stattdessen Bud Yorkin, die Rolle des tollpatschigen Inspektors spielte in diesem Film Alan Arkin.
| Film | |
| Titel | Inspektor Clouseau |
|---|---|
| Originaltitel | Inspector Clouseau |
| Produktionsland | Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1968 |
| Länge | 96 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | Mirisch Corporation |
| Stab | |
| Regie | Bud Yorkin |
| Drehbuch | Tom Waldman Frank Waldman |
| Produktion | Lewis J. Rachmil |
| Musik | Ken Thorne |
| Kamera | Arthur Ibbetson |
| Schnitt | John Victor Smith |
| Besetzung | |
| |
| → Synchronisation | |
| Chronologie | |
Der Film wurde von der Kritik überwiegend negativ aufgenommen und war auch kein großer Erfolg an den Kinokassen.
Inhalt
In London kämpft Scotland-Yard-Chef Sir Charles Braithwaite bei der Aufklärung einer europaweit agierenden Räuberbande. Der Premierminister holt sich ausländische Unterstützung – was die Presse als Beleidigung empfindet – und schickt den französischen Inspektor Jacques Clouseau. Von drei festgenommenen Verdächtigen entkommen zwei; nur Addison Steele bleibt in Haft. Bei der Einweisung warnt Sir Charles Clouseau vor einem Maulwurf in den eigenen Reihen. Steele, der als Gefängnisfriseur arbeitet, täuscht Clouseau, betäubt ihn mit Chloroform bei der Rasur und flieht. Er hinterlässt den einzigen Hinweis auf den Bandenchef: „Johnny Rainbow“.
Clouseau bekommt vom Superintendent Weaver experimentelle Spezialwaffen. Ein Attentat des Flüchtigen Frenchie LeBec schlägt fehl – Clouseau tötet ihn versehentlich damit. Auf der Leiche findet er ein Streichholzbuch vom Gasthof „Tudor Arms“, wo er Hinweise sucht, aber von zwei Frauen überwältigt und entführt wird. Sie gießen Gummi über sein Gesicht, um eine Maske von ihm anzufertigen. Clouseau kann sich befreien, tötet versehentlich den Wirt und entdeckt an ihm ein „Johnny-Rainbow“-Tattoo. Bei Frenchies Beerdigung in Frankreich wird Clouseau angegriffen und von Lisa Morell gerettet – sie ist eine Interpol-Agentin. Zuerst misstraut er ihr, doch sein Vorgesetzter bestätigt ihre Identität.
Schließlich wird enthüllt: Johnny Rainbow ist niemand anders als Clyde Hargreaves, der Sohn des Gefängnisdirektors. Mit den Gummimasken will er die Bande wie Clouseau aussehen lassen – sie sollen dreizehn Schweizer Banken gleichzeitig ausrauben, und Clouseau soll als Täter dastehen. Weaver, der sich als Maulwurf entpuppt, spielt Clouseau eine Fahrkarte nach Zürich zu.
Im Zug und in Zürich gibt sich Weaver als Clouseau aus. Die Bande täuscht die Schweizer Behörden und lässt das gesamte Geld in gepanzerte Wagen liefern – es wird in Schokoladenfabriken wie Tafeln verpackt und auf einem Schiff auf der Limmat verladen. Der echte Clouseau wird verhaftet, kann aber im Kampf den falschen Clouseau (Weaver) töten und so seine Unschuld beweisen. Er befreit Lisa, wird von der Bande gefasst, entkommt erneut mit den Spezialwaffen und versenkt das Schiff samt der Beute. Der Plan scheitert, doch Rainbow und seine Männer entkommen. Clouseau kehrt nach Frankreich zurück – nach dem Abschied von dem dankbaren Sir Charles.
Synchronisation
Die Darsteller, Rollen und deutsche Sprecher:[2]
| Darsteller | Rolle | Synchronsprecher |
|---|---|---|
| Alan Arkin | Jacques Clouseau | Herbert Stass |
| Frank Finlay | Weaver | Rolf Schult |
| Patrick Cargill | Sir Charles Braithwaite | Friedrich Schoenfelder |
| Beryl Reid | Mrs. Weaver | Tina Eilers |
| Barry Foster | Addison Steele | Michael Chevalier |
| Clive Francis | Clyde Hargreaves | Horst Gentzen |
| Delia Boccardo | Lisa Morell | Claudia Brodzinska |
| Richard Pearson | Shockley | Wolfgang Amerbacher |
| Michael Ripper | Stevie Frey | Hans Hessling |
| Susan Engel | Carmichael | Inge Landgut |
| Wallas Eaton | Hoeffler | Dieter Ranspach |
| Tutte Lemkow | Frenchie LeBec | N. N. |
| Katya Wyeth | Meg | N. N. |
| Tracey Crisp | Julie | Margot Leonard |
| John Bindon | Bull Parker | N. N. |
| Geoffrey Bayldon | Gutch | N. N. |
| Eric Pohlmann | Bergesch | Martin Hirthe |
| George Pravda | Wulf | Kurt Waitzmann |
Kritik
Renata Adler schrieb in der New York Times vom 25. Juli 1968, die Komödie sei so „uninspiriert“ und derart „unerbittlich schrecklich“, dass sie beim Publikum eher ein Würgen statt einem Lachen auslöse.[3]
„Weitaus weniger originell und amüsant als die ‚echten‘ Pink-Panther-Komödien.“
Trivia
- Alan Arkin erhielt die Rolle, da Peter Sellers wegen Dreharbeiten an Der Partyschreck nicht verfügbar war.[5]
- Arkin spielte auch die Rollen der Verbrecher, wenn sie als Clouseau verkleidet waren.[5]
Weblinks
- Inspektor Clouseau bei IMDb
- Inspektor Clouseau bei Rotten Tomatoes (englisch)
- Inspektor Clouseau bei Metacritic (englisch)
- Inspektor Clouseau in der Online-Filmdatenbank
- Inspektor Clouseau in der Deutschen Synchronkartei