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Inspektor Clouseau (Film)

Film von Bud Yorkin (1968) From Wikipedia, the free encyclopedia

Inspektor Clouseau (Originaltitel: Inspector Clouseau) ist der dritte Film der Pink-Panther-Reihe aus dem Jahr 1968 und der erste, der nicht unter der Regie von Blake Edwards entstand. Diese übernahm stattdessen Bud Yorkin, die Rolle des tollpatschigen Inspektors spielte in diesem Film Alan Arkin.

TitelInspektor Clouseau
OriginaltitelInspector Clouseau
OriginalspracheEnglisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Inspektor Clouseau
Originaltitel Inspector Clouseau
Produktionsland Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1968
Länge 96 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Mirisch Corporation
Stab
Regie Bud Yorkin
Drehbuch Tom Waldman
Frank Waldman
Produktion Lewis J. Rachmil
Musik Ken Thorne
Kamera Arthur Ibbetson
Schnitt John Victor Smith
Besetzung
→ Synchronisation →
Chronologie
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Der Film wurde von der Kritik überwiegend negativ aufgenommen und war auch kein großer Erfolg an den Kinokassen.

Inhalt

In London kämpft Scotland-Yard-Chef Sir Charles Braithwaite bei der Aufklärung einer europaweit agierenden Räuberbande. Der Premierminister holt sich ausländische Unterstützung – was die Presse als Beleidigung empfindet – und schickt den französischen Inspektor Jacques Clouseau. Von drei festgenommenen Verdächtigen entkommen zwei; nur Addison Steele bleibt in Haft. Bei der Einweisung warnt Sir Charles Clouseau vor einem Maulwurf in den eigenen Reihen. Steele, der als Gefängnisfriseur arbeitet, täuscht Clouseau, betäubt ihn mit Chloroform bei der Rasur und flieht. Er hinterlässt den einzigen Hinweis auf den Bandenchef: „Johnny Rainbow“.

Clouseau bekommt vom Superintendent Weaver experimentelle Spezialwaffen. Ein Attentat des Flüchtigen Frenchie LeBec schlägt fehl – Clouseau tötet ihn versehentlich damit. Auf der Leiche findet er ein Streichholzbuch vom Gasthof „Tudor Arms“, wo er Hinweise sucht, aber von zwei Frauen überwältigt und entführt wird. Sie gießen Gummi über sein Gesicht, um eine Maske von ihm anzufertigen. Clouseau kann sich befreien, tötet versehentlich den Wirt und entdeckt an ihm ein „Johnny-Rainbow“-Tattoo. Bei Frenchies Beerdigung in Frankreich wird Clouseau angegriffen und von Lisa Morell gerettet – sie ist eine Interpol-Agentin. Zuerst misstraut er ihr, doch sein Vorgesetzter bestätigt ihre Identität.

Schließlich wird enthüllt: Johnny Rainbow ist niemand anders als Clyde Hargreaves, der Sohn des Gefängnisdirektors. Mit den Gummimasken will er die Bande wie Clouseau aussehen lassen – sie sollen dreizehn Schweizer Banken gleichzeitig ausrauben, und Clouseau soll als Täter dastehen. Weaver, der sich als Maulwurf entpuppt, spielt Clouseau eine Fahrkarte nach Zürich zu.

Im Zug und in Zürich gibt sich Weaver als Clouseau aus. Die Bande täuscht die Schweizer Behörden und lässt das gesamte Geld in gepanzerte Wagen liefern – es wird in Schokoladenfabriken wie Tafeln verpackt und auf einem Schiff auf der Limmat verladen. Der echte Clouseau wird verhaftet, kann aber im Kampf den falschen Clouseau (Weaver) töten und so seine Unschuld beweisen. Er befreit Lisa, wird von der Bande gefasst, entkommt erneut mit den Spezialwaffen und versenkt das Schiff samt der Beute. Der Plan scheitert, doch Rainbow und seine Männer entkommen. Clouseau kehrt nach Frankreich zurück – nach dem Abschied von dem dankbaren Sir Charles.

Synchronisation

Die Darsteller, Rollen und deutsche Sprecher:[2]

Weitere Informationen Darsteller, Rolle ...
DarstellerRolleSynchronsprecher
Alan ArkinJacques ClouseauHerbert Stass
Frank FinlayWeaverRolf Schult
Patrick CargillSir Charles BraithwaiteFriedrich Schoenfelder
Beryl ReidMrs. WeaverTina Eilers
Barry FosterAddison SteeleMichael Chevalier
Clive FrancisClyde HargreavesHorst Gentzen
Delia BoccardoLisa MorellClaudia Brodzinska
Richard PearsonShockleyWolfgang Amerbacher
Michael RipperStevie FreyHans Hessling
Susan EngelCarmichaelInge Landgut
Wallas EatonHoefflerDieter Ranspach
Tutte LemkowFrenchie LeBecN. N.
Katya WyethMegN. N.
Tracey CrispJulieMargot Leonard
John BindonBull ParkerN. N.
Geoffrey BayldonGutchN. N.
Eric PohlmannBergeschMartin Hirthe
George PravdaWulfKurt Waitzmann
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Kritik

Renata Adler schrieb in der New York Times vom 25. Juli 1968, die Komödie sei so „uninspiriert“ und derart „unerbittlich schrecklich“, dass sie beim Publikum eher ein Würgen statt einem Lachen auslöse.[3]

„Weitaus weniger originell und amüsant als die ‚echten‘ Pink-Panther-Komödien.“

Trivia

  • Alan Arkin erhielt die Rolle, da Peter Sellers wegen Dreharbeiten an Der Partyschreck nicht verfügbar war.[5]
  • Arkin spielte auch die Rollen der Verbrecher, wenn sie als Clouseau verkleidet waren.[5]

Einzelnachweise

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