Interhome
Vermittlung von Ferienhäusern und Ferienwohnungen
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Interhome ist ein Ferienhaus-Spezialist, der sich auf die Vermietung von Ferienhäusern, Ferienwohnungen, Chalets und Villen spezialisiert hat. Das 1965 gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Glattbrugg, Schweiz, und ist in mehr als 20 Ländern tätig. Interhome verwaltet ein Portfolio von Tausenden von Ferienimmobilien im Auftrag von mehr als 20.000 Eigentümerinnen und Eigentümern.
| Interhome (HHD AG) | |
|---|---|
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Gründung | 1965 |
| Sitz | Opfikon, Schweiz |
| Leitung | Jörg Herrmann (CEO) Valentin Gruber (Verwaltungsrat) |
| Umsatz | 390 Mio. CHF (2024)[1] |
| Branche | Tourismus |
| Website | www.interhome.ch |
Das Unternehmen bietet Dienstleistungen im Bereich Ferienhausverwaltung über ein Netzwerk von lokalen Servicebüros und Partneragenturen in über 200 Destinationen in Europa an. Zu den Leistungen gehören Vermarktung und Vertrieb, Buchungsmanagement, Gästeservice, Endreinigung sowie die ganzjährige lokale Betreuung von Ferienimmobilien.
Seit 2025 gehört Interhome zur HomeToGo Group[2] und ist Teil von deren Dachmarke HomeToGo Originals.[3] Diese vereint verschiedene regionale Marken unter einer gemeinsamen Struktur, um deren lokales Angebot mit der Technologie und dem Marktplatz der Muttergesellschaft zu verknüpfen.
Geschichte
Das Unternehmen wurde 1965 in London durch Bruno Franzen (1942–2017)[4] und Werner Frey unter dem Firmennamen Swiss Chalets gegründet. Durch Fusion im Jahr 1975 wurde das Unternehmen in Swiss Chalets-Interhome umbenannt und 1977 in Interhome. Bekannt war die Firma auch durch den Versuch, ein papierloses Büro zu etablieren.[5]
Im Geschäftsjahr 1983/84 (Oktober 1983–September 1984) war Interhome in 9 Ländern Europas tätig, beschäftigte 241 Mitarbeitende und erwirtschaftete einen Umsatz von 169,5 Millionen Franken, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 31 Prozent bedeutet. Der Gewinn fiel um 18 Prozent tiefer aus gegenüber dem Vorjahr und lag bei 340'000 Franken. Die Anzahl Gäste lag bei 524'843 mit insgesamt 6'034'333 Übernachtungen.[6] Im gleichen Jahr wurde das Unternehmenslogo mit dem «Zugvogel» eingeführt, das seit 2008 auch als Erkennungszeichen dient.
1989 wurde die Interhome AG von Hotelplan, damals im Besitz der Migros, übernommen.
Im Geschäftsjahr 1990/91 stieg der Umsatz um 12,6 Prozent auf 286,4 Millionen Franken und der Gewinn vervierfacht sich auf 3,77 Millionen Franken. 16,5 Prozent mehr Gäste als im Vorjahr buchten bei Interhome ihre Ferien nämlich 770'740 Personen.[7]
Anfang Oktober 1995 wurde bekannt, dass Bruno Franzen seine Kündigung auf Ende Juni 1996 eingereicht habe, weil er mit der Privilegierung der Schweizer Mitarbeiter bei der Einführung der Migros-Pensionsregelung nicht einverstanden sei. Bis dahin wolle er sich weiterhin um die internationalen Belange von Interhome kümmern.[8][9] Gegen Ende Oktober teilte Hotelplan mit, dass Franzen die operative Leitung bereits per 1. November 1995 abtreten werde.[10]
Interhome war ein früher Vorreiter bei der Einführung digitaler Buchungstechnologien in der Ferienhausbranche und lancierte 1999 eine der ersten Online-Buchungsplattformen der Branche. 2009 lag der Anteil der Onlinebuchungen bei rund 60 Prozent. 2011 gab Hotelplan die Übernahme des deutschen Marktführers Inter Chalet Ferienhaus per 1. November 2013 bekannt. Im selben Jahr belegte der Firmensitz in der Schweiz den 6. Platz bei den "Swiss Arbeitgeber Awards" in der Kategorie 50–99 Mitarbeiter.
Mittlerweile können Buchungen auch über Plattformen wie Booking und Airbnb vorgenommen werden.[5]
Im August 2025 wurde Interhome offiziell Teil der Hometogo Group. Die Marke bleibt eigenständig.
