Internationale Kunststoffhausausstellung der Welt

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Die Internationale Kunststoffhausausstellung der Welt (kurz: ika) war eine Ausstellung in Lüdenscheid-Höh auf einem eigens dafür hergerichteten Gelände zum Thema Kunststoffhäuser. Sie fand von 1971 bis 1973 statt und galt als Flop. Träger war die Sauerländische Freizeit- und Erholungsanlagen Baugesellschaft.[1] Das Gelände war 70.000 m² groß.[2] Sie wurde von rund 500.000 Menschen besucht, jedoch war die Verkaufsausstellung finanziell nicht erfolgreich. „Die Konzepte des Kunststoffhauses wurden von der breiten Masse nicht akzeptiert.“[2] Außerdem sorgte die Ölkrise 1973 für enorm steigende Kunststoffpreise.[2] Die Gesellschaft erwirtschaftete ein Defizit von 3 Millionen Mark.[3] Daraufhin meldete SABAG Insolvenz an, woraufhin die Objekte 1975 zwangsversteigert wurden.[2] Heute sieht man von der Ausstellung nichts mehr. Das Grundstück wurde weitestgehend von der Natur zurückerobert.[4] Über dieses Ereignis berichteten viele Zeitungen, unter anderem der Spiegel[5]. Es kamen hochrangige Politiker wie Willi Weyer und Willy Brandt.

Futuro
Rondo

Zu sehen gab es unter anderem ufo-ähnliche Exponate, wie das Haus Futuro des finnischen Architekten Matti Suuronen, das in Serie ging oder ein Prototyp des Rondo-Hauses der Basler Architekten-Brüder Angelo und Dante Casoni.[6]

Einzelnachweise

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