Inzingvolley

österreichischer Volleyballverein From Wikipedia, the free encyclopedia

SU inzingvolley ist die Sektion Volleyball der Sportunion Inzing (Tirol). Neben dem Vereinssitz in Inzing werden auch viele Trainings und Heimspiele ab dem Jugendalter in Innsbruck und Zirl ausgetragen.

Schnelle Fakten Vereinsdaten, Volleyball-Abteilung ...
Inzingvolley der
Sportunion Inzing
Österreichischer Volleyballverband
Vereinsdaten
Gründung 1984
Adresse Mühlweg 31a,
6401 Inzing
Sektionsleiterin Simone Steger
Vereinsfarben blau-schwarz
Homepage https://inzing.sportunion.at/inzingvolley/
Volleyball-Abteilung
Liga Tiroler Landesliga (Herren)
Austrian Volley League Women (Frauen)
Spielstätte Landessportcenter Tirol (Innsbruck)
Sporthalle der MS Inzing
Sporthalle des SPZ Zirl
Sporthalle des BRG in der Au (Innsbruck)
Trainer Roland Gattermayr
Stand: 18. April 2026
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Das Volleyballangebot reicht von Nachwuchsbetreuung in allen Altersklassen über Breitensport und Beachvolleyball bis hin zu Leistungssport in der 1. Österreichischen Bundesliga.

Leitbild dieser Sektion

Das Leitbild ist wie folgt definiert:[1]

Wir sind eine Sektion der Sportunion Inzing mit dem Ziel der Förderung des Volleyballsports in Inzing und Umgebung. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei in der Unterstützung und Ausbildung des weiblichen und männlichen Nachwuchses. Gut ausgebildete, engagierte Trainer sollen ein hohes Niveau und kontinuierliche Verbesserung in allen Alters- und Leistungsstufen garantieren. Als Gradmesser unserer Leistungen sollen Erfolge in den diversen Meisterschaften des Tiroler- und Österreichischen Volleyballverbandes dienen. Zusätzlich versuchen wir Talente unseres Vereines für die entsprechenden Landeskader bereitzustellen. Unseren Mitgliedern bieten wir auch abseits des Spielfeldes zahlreiche gemeinschaftsfördernde Aktivitäten. Auch Sportinteressierten außerhalb unseres Vereines soll durch die Betreuung des Beachvolleyballplatzes die Freude des Volleyballsports nähergebracht werden.

Training

Ein 12-köpfiger Trainerstab trainiert knapp 200 Aktive. Dabei wird schon im Kindergartenalter mit der Ballspielgruppe begonnen. Später wird in allen Altersstufen zielorientiertes Training für die Teilnahme an den Tiroler Meisterschaften und den überregionalen Bewerben geboten. Die Trainings im jüngeren Nachwuchs finden immer noch hauptsächlich in Inzing statt, ältere Jugendliche und die Erwachsenen trainieren jedoch hauptsächlich in Innsbruck.

Geschichte

Gründung

Die Sektion Volleyball entstand aus einer Gruppe des Lehrerturnens der HS-Inzing. Durch immer größer werdendes Interesse von „Nichtlehrern“ entschloss man sich im April 1984 in der SU Inzing eine Sektion Volleyball zu gründen. In den folgenden Jahren wurde hauptsächlich im Hobbybereich der Erwachsenen an Turnieren teilgenommen und Freundschaftsspiele durchgeführt. Gespielt wurde vorwiegend in Mixed-Mannschaften. Im Vordergrund stand von allem Anfang an auch die Förderung des Nachwuchses bereits im Volksschulalter.

1990er Jahre

In weiterer Folge kam es in den letzten Jahren zu einer Verjüngung der gesamten Mannschaft und auch des Vorstandes. Auch neue Spieler aus der Umgebung kamen hinzu, die eine Teilnahme in Damen- sowie Herrenligen ermöglichten, weiters nahm der Nachwuchs Ende der 1990er Jahre erstmals an den Ligen des Tiroler Volleyballverbandes teil. Auch das sportliche Niveau wurde kontinuierlich gesteigert. So wurde die Anzahl der Trainingseinheiten deutlich erhöht, was sich auch in den Platzierungen der Teams deutlich niederschlug.

2000er Jahre

Nach dem zweimaligen Gewinn der Tiroler Meisterschaft in den Jahren 2001 und 2003 stieg in der Saison 2003/2004 die Herrenmannschaft in die zweite österreichische Bundesliga auf. In der Saison 2009/2010 spielt die Herrenmannschaft in einer Spielgemeinschaft mit dem VC Mils in der 2. Bundesliga und erreichte nach 2006 das Aufstiegs-Play-Off zur AVL (1. österreichische Bundesliga). Weitere Tiroler Meistertitel bei den Herren folgten in den Jahren 2008 und 2009. Die Damenmannschaft spielt seit der Saison 2006/2007 (im ersten Jahr in einer Spielgemeinschaft mit dem VC Klafs Brixental) in der 2. Bundesliga. Im Nachwuchsbereich konnten mehrere Tiroler Meistertitel erreicht werden.

Murenunglück 2012

Am 12. August 2012 ereignete sich auf dem Weg zur Inzinger Alm ein Hangrutsch, bei dem Sektionsleiter Benedikt Scheiber und seine Stellvertreterin Nadja Walch getötet wurden. Das Unglück ereignete sich an einem trockenen Sommertag und war laut Expertenaussagen nicht vorhersehbar[2]. Das Auto der beiden befreundeten Funktionäre wurde großteils verschüttet, weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Das Unglück stellte die Sektion Volleyball auch vor eine schwere organisatorische Aufgabe, hatte ihr Scheiber doch über 12 Jahre vorgestanden und war auch als Trainer sehr aktiv. Im Oktober 2012 wurde schließlich eine neue Sektionsleitung gewählt, der Vorstand der Sektion blieb großteils unverändert.

2020er Jahre und Aufstieg in die 1. Bundesliga

Die Inzinger Damen blieben über knapp 20 Jahre hinweg konstant in der zweithöchsten Spielklasse des österreichischen Volleyballs vertreten. Zur Saison 2024/25 formte man abermals eine Spielgemeinschaft mit dem VC Mils - bei Damen und Herren - die bis heute anhält. Während die Herren der Spielgemeinschaft die Relegation zum Aufstieg in die 2. Bundesliga knapp nicht schafften, spielten die Damen um den Aufstieg in die erste Bundesliga, der sportlich auch gelang. Der Verein entschied sich zunächst gegen den Aufstieg. Ein Jahr später in der Saison 2025/26 spielten die Damen noch souveräner als im Vorjahr. Im Grunddurchgang erlitten sie nur eine Niederlage und durften abermals in die Relegation um den Aufstieg, der wieder gelang. Der Verein entschied sich, den Aufstieg zu realisieren und damit spielt die Spielgemeinschaft zur Saison 2026/27 erstmals in der AVL Women, der höchsten Spielklasse in Österreich[3]. Auch in den Nachwuchsklassen konnte sich SU inzingvolley als einer der besten Vereine in Tirol etablieren und landet regelmäßig auf den Medaillenrängen. Aktuell[4] zählt der Verein knapp 220 Mitglieder (davon über 150 Kinder- und Jugendliche) und stellt 16 Nachwuchsmannschaften (Altersklassen U12 bis U20) sowie 6 Teams in der allgemeinen Klasse.

Einzelnachweise

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