Irabin de Baixo

Suco in Osttimor From Wikipedia, the free encyclopedia

Irabin de Baixo (Iarabin de Baixu, Ira Bin Craic, Irabin Kraik; naueti: Irabin Leterea; deutsch „Unter-Irabin“) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Uatucarbau (Gemeinde Viqueque).

Schnelle Fakten Daten ...
Irabin de Baixo
Heiliges Haus in der Aldeia Macausa
Daten
Fläche 23,86 km²[1]
Einwohnerzahl 2.454 (2022)[2]
Chefe de Suco José Baptista do Carmo
(Wahl 2023)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Beturia 416
Lacoloro Ho'o 459
Macaqui 349
Macausa 375
Taradai 361
Taradiga 244
Uatodere 392
Der Suco Irabin de Baixo.
Irabin Leteria (Osttimor)
Irabin Leteria (Osttimor)
Irabin Leteria
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Geographie

Schnelle Fakten Orte, Position ...
Irabin de Baixo
Orte Position[3] Höhe
Beturia  44′ 47″ S, 126° 41′ 53″ O 27 m
Bualale  43′ 58″ S, 126° 42′ 39″ O 77 m
Cailorodi  45′ 0″ S, 126° 41′ 51″ O 27 m
Irabin Leteria  44′ 50″ S, 126° 42′ 8″ O 27 m
Lacoloro Ho'o  43′ 24″ S, 126° 40′ 42″ O 212 m
Maraussa  44′ 50″ S, 126° 42′ 31″ O 25 m
Maussoe  42′ 37″ S, 126° 40′ 17″ O 296 m
Taradai  44′ 55″ S, 126° 41′ 49″ O 27 m
Taradiga  44′ 33″ S, 126° 42′ 52″ O 47 m
Uagabuta  42′ 14″ S, 126° 41′ 37″ O 190 m
Uatodere  44′ 57″ S, 126° 42′ 18″ O 25 m
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Malereien am heiligen Haus in Macausa

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Irabin de Baixo eine Fläche von 24,68 km².[4] Nun sind es 23,86 km².[1] Der Suco liegt im Süden des Verwaltungsamts Uatucarbau an der Timorsee. Westlich befindet sich der Suco Uani Uma, nördlich die Sucos Afaloicai und Loi Ulo und nordöstlich der Suco Irabin de Cima. Im Südosten grenzt Irabin de Baixo an den zur Gemeinde Lautém gehörende Verwaltungsamt Iliomar mit seinem Suco Tirilolo. Durch Irabin de Baixo fließt der Fluss Uaidori. Die Grenze zu Lautém bildet der Fluss Irebere.[5]

Durch den Süden führt die südliche Küstenstraße, eine der wichtigsten Verkehrswege des Landes. An ihr liegt Uatucarbau, das Verwaltungszentrum des Verwaltungsamts, das aus mehreren Ortsteilen besteht. Dies sind Irabin Letere (Irabin Letarea), Taradai (Taradae), Beturia (Betoria), Maraussa (Maka Ussa), Uatodere und Cailorodi. Weiter östlich liegt der Ort Taradiga. Von hier aus zweigt eine Überlandstraße von der Küstenstraße nach Norden. Im Nordwesten von Irabin de Baixo liegen die Dörfer Lacoloro Ho'o (Lacoloro Hoo, Lacoloroho), Maussoe und Uagabuta. An der Grenze zu Irabin de Cima liegt am Fluss Uaidori der Ort Bualale. Uatucarbau verfügt über zwei Grundschulen (eine davon die Escola Primaria Irabin), eine präsekundäre Schule, ein kommunales Gesundheitszentrum, eine Polizeistation und einen Hubschrauberlandeplatz.[6][7]

Im Suco befinden sich die sieben Aldeias Beturia, Lacoloro Ho'o, Macaqui, Macausa, Taradai, Taradiga und Uatodere.[8]

Einwohner

Festlichkeiten zum Besuch von Staatspräsident Taur Matan Ruak in Irabin de Baixo (2015)

In Irabin de Baixo leben 2.454 Einwohner (2022), davon sind 1.226 Männer und 1.228 Frauen. Im Suco gibt es 461 Haushalte.[2] Fast 95 % der Einwohner geben Naueti als ihre Muttersprache an. Fast 3 % sprechen Tetum Prasa, kleine Minderheiten Tetum Terik oder Makasae.[9]

Geschichte

Bei der Besetzung der Region durch die Indonesier wurden in Irabin Leteria Häuser und Felder niedergebrannt und das Nutzvieh getötet. Hier gab es Ende 1979 ein indonesisches Lager für Osttimoresen, die zur besseren Kontrolle von den Besatzern umgesiedelt werden sollten.[10]

Politik

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Marcal do Santos Carvalho zum Chefe de Suco gewählt[11] und 2009 und 2016 in seinem Amt bestätigt.[12][13] 2023 wurde José Baptista do Carmo zum Chefe de Suco gewählt.[14]

Einzelnachweise

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