Irina Wladimirowna Kirillowa
russische Volleyballspielerin
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Irina Wladimirowna Kirillowa (russisch Ирина Владимировна Кириллова, von 1985 bis 1993 Irina Parchomtschuk (Ирина Пархомчук); * 15. Mai 1965 in Tula) ist eine ehemalige russische Volleyballspielerin.
| Irina Wladimirowna Kirillowa | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| bei Asystel Volley (2009) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Porträt | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsdatum | 15. Mai 1965 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Tula, Russische SFSR | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Position | Zuspiel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Vereine | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1980–1990 1990–1994 1994–1996 1996–1997 1997–1998 1998–1999 1999–2001 2001–2004 2005–2006 2008–2009 2009–2010 2012 |
Uralotschka Swerdlowsk HAOK Mladost Zagreb Pallavolo Sumirago Volley Modena EC Pinheiros Foppapedretti Bergamo Virtus Reggio Calabria Pallavolo Sirio Perugia Chieri Volley VK Dynamo Moskau Asystel Volley VK Uralotschka-NTMK | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nationalmannschaft | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1982–1990 1993–1998 |
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| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Karriere
Irina Kirillowa gilt als die überragende Zuspielerin der 1980er und 1990er Jahre. Sie wurde bekannt für ihre Finten und die damals unüblichen Hinterfeldangriffe mit Irina Smirnowa sowie ihren unberechenbaren, schnellen Stil.
Sie begann ihre Volleyballkarriere in Tula und wechselte im Januar 1980 zu Uralotschka Swerdlowsk. Mit Uralotschka gewann sie zwischen 1981 und 1990 insgesamt sieben sowjetische Meistertitel. 1982 gewann sie mit der sowjetischen Jugendnationalmannschaft die Europameisterschaft und wurde anschließend in die sowjetische Nationalmannschaft berufen. Mit der Auswahl der Sowjetunion gewann sie bei den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul die Goldmedaille. Bei der Weltmeisterschaft 1990 in China wurde sie mit der sowjetischen Mannschaft ebenfalls Weltmeisterin und als wertvollste Spielerin des Turniers ausgezeichnet. Darüber hinaus gewann sie Gold bei den Europameisterschaften 1989 in der BRD sowie zwei EM-Silbermedaillen.
Mit Uralotschka gewann Kirillowa insgesamt sieben sowjetische Meisterschaften.[1]
1990 wechselte Kirillowa zum HAOK Mladost Zagreb nach Kroatien und gewann mit dem Verein 1991 die kroatische Meisterschaft. 1993 erhielt sie die kroatische Staatsbürgerschaft und spielte für die kroatische Nationalmannschaft.[1] Mit dieser erreichte sie den vierten Platz beim Volleyball World Cup der Frauen 1995 sowie zwei Silbermedaillen bei Europameisterschaften.
Von 1994 bis 1998 spielte sie in Italien für Pallavolo Sumirago, Volley Modena und Foppapedretti Bergamo; 1997/98 spielte sie außerdem in Brasilien für EC Pinheiros (Mappin San Paolo). Anschließend kehrte sie nach Italien zurück und spielte unter anderem für Reggio Calabria und Despar Perugia (2001 bis 2004).[2] Während dieser Zeit gewann sie eine Vielzahl von italienischen Meistertiteln (1999, 2003) und Coppa Italias (2000, 2001, 2003) sowie die Champions League 1999.
2005/06 spielte Kirillowa für Bigmat Kerakoll Chieri.
Von März 2005 bis 2008 war Kirillowa im Trainerstab der russischen Frauen-Nationalmannschaft tätig, die von ihrem Ehemann Giovanni Caprara trainiert wurde.[3] Diesen hatte sie 1998 bei Foppapedretti Bergamo kennengelernt. Unter dieser sportlichen Leitung gewann Russland die Weltmeisterschaft 2006.[1]
Nach dieser Unterbrechung ihrer Spielerkarriere wechselte sie 2008 zum VK Dynamo Moskau und kehrte damit in den Leistungssport zurück. Mit Dynamo gewann sie 2009 die russische Meisterschaft und erreichte das Finale der Champions League. Dabei wurde sie im Alter von 44 Jahren als beste Zuspielerin des Final-Four-Turniers ausgezeichnet.[2]
Nach der Saison 2008/09 setzte Kirillowa ihre Spielerkarriere in Italien fort und verbrachte die Saison 2009/10 bei Asystel Novara.[4]
2011 übernahm Kirillowa für einige Monate das Traineramt der kroatischen Frauen-Nationalmannschaft. Im Februar 2012 kehrte sie als Spielerin zu Uralotschka-NTMK zurück. Am 5. Februar 2012 bestritt sie gegen Dynamo Kasan ihr erstes Spiel nach ihrer Rückkehr. Am Ende der Saison belegte sie mit Uralotschka den dritten Platz der russischen Meisterschaft[2] und beendete anschließend ihre Spielerkarriere.
Seither arbeitet sie als Volleyballtrainerin, unter anderem als Co-Trainerin von CSM Târgoviște und ASD ISSA Novara (Serie B2).
Im November 2017 wurde Kirillowa in die International Volleyball Hall of Fame in Holyoke aufgenommen.[1]
Weblinks
- Irina Wladimirowna Kirillowa in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
- Spielerprofil beim europäischen Volleyballverband CEV (englisch)
- Profil bei Volleybox
- Profil bei der italienischen Volleyball-Liga (italienisch)