Iriyama
Fluss in Japan
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Der Iriyama (japanisch 入山川, -gawa) ist ein Fluss in Japan.
| Iriyama | ||
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Iriyama in Asama, 2025 | ||
| Daten | ||
| Lage | Fujiyoshida, Japan | |
| Flusssystem | Sagami | |
| Abfluss über | Miya → Sagami → Sagami-Bucht | |
| Quelle | Shinkura 35° 30′ 38″ N, 138° 47′ 44″ O | |
| Mündung | Miya 35° 29′ 46″ N, 138° 48′ 27″ O
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| Länge | 2,6 km | |
| Einzugsgebiet | 4 km² | |
Verlauf
Der 2,6 Kilometer lange Fluss gehört zum Flusssystem des Sagami und hat ein Einzugsgebiet von 4,0 km². Er entspringt an der Südflanke des Shinkura in der Stadt Fujiyoshida in der Präfektur Yamanashi und verläuft dann nach Süden, wo er den Ortsteil Asama erreicht. Hier mündet rechtsseitig ein Nebenlauf ein. In der Ortslage wird der Iriyama von diversen Straßen überbrückt. Der Fluss vollzieht dann einen Richtungswechsel nach Osten. Oberhalb seines linken Ufers erhebt sich hier der bekannte Arakurayama-Sengen-Park.
Im weiteren Verlauf nach Südosten orientiert, wird der Iriyama von der Chūō-Autobahn, der Bahnlinie Otsuki Line und schließlich von der Fernverkehrsstraße 139 überbrückt, bis er dann linksseitig in den Miya einmündet.
Geschichte
Die Durchflussrate hatte zunächst eine Kapazität von 27 m³ Wasser je Sekunde, die bei extremen Wetterereignissen jedoch nicht ausreichend war. Mehrfach kam es zu erheblichen Überschwemmungen. So wurden beim Taifun Nummer 5 im August 1983 145 Häuser überflutet. Taifun Nummer 13 im August 1991 überflutete 98 Häuser.
Von den 1990er bis in die 2010er Jahre erfolgten daher Baumaßnahmen, um die Durchflusskapazität und den Hochwasserschutz zu verbessern. In Teilbereichen wurde die Kapazität auf bis zu 330 m³ je Sekunde erhöht. Insbesondere wurden Vertiefungen des Flussbetts vorgenommen, zugleich jedoch wieder Vegetation im Flussbett ermöglicht. Im Ergebnis traten beim Taifun Nummer 15 im September 2011, trotz erheblicher Regenmengen, keine Schäden auf.[1]
