Irmgard Konzag

deutsche Sportwissenschaftlerin und Hochschullehrerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Irmgard Konzag, geb. Irmgard Weber (* 12. Juni 1933 in Holzweißig; † 8. Mai 1992[1]) war eine deutsche Sportwissenschaftlerin und Hochschullehrerin.

Leben

Irmgard Konzag schloss 1970 an der Universität Halle-Wittenberg ihre Doktorarbeit zum Thema „Untersuchungen zum Umfang der physischen Belastung und zu den Reaktionen des Herz-Kreislauf-Systems von Oberligaspielern im Basketballspiel unter Wettkampfbedingungen“ ab.[2] Ihre Dissertation B (Thema: „Kognitive Funktionen als Komponenten der Informationsaufnahme und Informationsverarbeitung in der psychischen Regulation sportlicher Spielhandlungen“) wurde 1978 an der Universität Halle-Wittenberg angenommen.[3]

In Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann Gerd Konzag brachte sie mehrere Sportlehrbücher heraus, darunter „Übungsformen für die Sportspiele: eine Übungssammlung für Basketball, Fußball, Handball, Volleyball sowie vorbereitende Spiele“ (1975),[4] „Basketball spielend trainieren: das komplette Übungssystem“ (1991),[5] „Fußball spielend trainieren: das komplette Übungssystem“ (1991)[6] und „Volleyball spielend trainieren: das komplette Übungssystem“ (1992).[7] 1983 veröffentlichte sie mit Klaus Stöber das Buch „Basketball in der Schule“.[8]

Sie befasste sich in ihrer wissenschaftlicher Arbeit an der Universität Halle-Wittenberg[9] unter anderem mit der Lehrweise der Technik in den Sportspielen,[10] Leistungskontrollen im Basketball,[11] psychischen und psychomotorischen Komponenten technisch-taktischer Fähigkeiten[12] und dem langfristigen Leistungsaufbau im Fußball unter Berücksichtigung kognitiver Leistungsvoraussetzungen.[13] Des Weiteren war sie mit ihrem Ehemann an der Universität Halle-Wittenberg in der Ausbildung von Schullehrern mit der Spezialisierung auf die Sportart Basketball tätig.[9]

Einzelnachweise

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