Irmgard Perfahl

österreichische Schriftstellerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben und Wirken

Perfahl maturierte in Kassel, studierte Germanistik in Graz und arbeitete als Bibliothekarin in Linz und Lehrprogrammassistentin (Medizindidaktik) in Tübingen. Ab 1974 war sie als freiberufliche Autorin tätig, sie debütierte mit Fahren aber niemals ankommen und bereiste u. a. Afrika, Japan und Kleinasien.[1]

Sie war Mitglied des Österreichischen Schriftsteller/innenverbandes, der Marcel Proust Gesellschaft, der Grazer Autorinnen Autorenversammlung und seit 1953 der Künstlervereinigung MAERZ.[2] Nach rund drei Jahrzehnten in Tübingen lebte sie von 2002 bis 2018 in Leonding und danach in einer Pflegeeinrichtung in St. Florian.[3]

Werke

Perfahl veröffentlichte Lyrik und Prosa in Buchform, vereinzelt auch in Zeitschriften:[4]

  • Fahren aber niemals ankommen, Kurzprosa und Gedichte, Windhueter Verlag, Stuttgart, 1977, 1979, ISBN 978-3-92178-801-1
  • Fortbewegungen, Gedichte, Stuttgart, 1978
  • Anscheinend unverletzt, Erzählungen, Stuttgart, 1980
  • Guten Tag Freiheit, Projektionen, Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen, 1981, ISBN 978-3-87808-966-7
  • Mosaik, Roman in 83 Teilstücken, Tübingen, 1994
  • Schwarzes Lächeln Senegal, Poetischer Reisebericht, Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen, 1984, 2002, ISBN 978-3-87808-202-6
  • Eukalyptus, was flüsterst du, Gedichte, Tübingen, 2003
  • Himmel, Bibliothek der Provinz, Linz, Wien, München, Weitra, Raabs 2008, ISBN 978-3-85252-911-0
  • Elf Gedichte, in: Facetten 2009, Literarisches Jahrbuch der Stadt Linz, Linz, Weitra, 2009
  • Worte balsamisch, Lyrik, Frankfurt, 2010
  • Die Rede vertiefen, Gedichte, in: Zeitschrift für Literatur, Salzburg, 2012
  • Wortkristalle, Gedichte 2012–2016, Arovell Verlag, Wien, 2017, ISBN 978-3-90318-901-0

Medien

  • Tübingen ist meine Heimat – Gespräch geführt von Erich Klinger mit Irmgard Perfahl vom 14. Jänner 2012 in einer kurzen und in einer langen Fassung, nachhörbar im Archiv von cba.fro.at
  • Irmgard Perfahl – Nachruf von Richard Wall

Einzelnachweise

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