Isabell Antonia Höckel
deutsche Bühnenschauspielerin
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Isabell Antonia Höckel, manchmal auch nur Isabell Höckel (* 1996 in Stuttgart)[1] ist eine deutsche Bühnenschauspielerin.

Ausbildung und künstlerische Karriere
Isabell Antonia Höckel studierte in Bochum Theaterwissenschaft und Anglistik und an der Otto Falckenberg Schule in München Schauspiel. Seit der Spielzeit 2022/2023 ist sie festes Ensemblemitglied am Residenztheater München.[2]
Sie spielte dort unter anderem Rollen in Claudia Bauers Valentiniade, Thom Luz’ Sternstunden der Menschheit nach Stefan Zweig, Peer Gynt und trat in dem Liederabend Jetzt oder nie auf.[3] Sternstunden der Menschheit gastierte auch auf den Salzburger Festspielen.[4] In Miriam Ibrahims Bühnenfassung der Gedichte May Ayims unter dem Titel Blues in schwarz weiss stand sie gemeinsam mit Patrick Bimazubute auf der Bühne.[5] In dem an Andersens Märchen angelehnten Stück Andersens Erzählungen sang und spielte sie die kleine Meerjungfrau.[6]
In dem 2023 erschienenen Kurz-Spielfilm Hinter verschlossenen Türen spielte Isabell Antonia Höckel die Hauptrolle der Paula.[7]
Theater (Auswahl)
Residenztheater München
- 2022: Valentiniade. Sportliches Singspiel mit allen Mitteln (Ensemble). Von und nach Karl Valentin und mit Texten von Michel Decar. Inszenierung: Claudia Bauer[8]
- 2022: Tartuffe oder das Schwein der Weisen (als Mariane). Von PeterLicht nach Molière. Inszenierung: Claudia Bauer[9]
- 2023: Blues in Schwarz-Weiss (mit Patrick Bimazubute). Mit Texten von May Ayim und Julienne De Muirier. Inszenierung: Miriam Ibrahim[10]
- 2023: Bitches (als Funke). Nach Bola Agbaje. Inszenierung: Philip J Morris[11]
- 2023: Jetzt oder Nie – Ein Liederabend von Florian Paul und Max Rothbart[12]
- 2023: Peer Gynt (als Eine grüngekleidete Frau / Ein Hochzeitsgast / Herr Trumpeterstraale / Hussein, ein orientalischer Minister). Inszenierung: Sebastian Baumgarten[13]
- 2023: Archiv der Tränen (als Tanja). Von Magdalena Schrefel. Inszenierung: Elsa-Sophie Jach[14]
- 2023: Andersens Erzählungen (als Die kleine Meerjungfrau / Gesang + Tanz). Nach Hans Christian Andersen. Inszenierung: Jherek Bischoff, Jan Dvořák und Philipp Stölzl[15]
- 2024: Sternstunden der Menschheit (Ensemble). Nach Stefan Zweig in einer Fassung von Thom Luz. In Kooperation mit den Salzburger Festspielen. Inszenierung: Thom Luz[16]
- 2025: Sankt Falstaff (als #8 / Kate / Puppe). Von Ewald Palmetshofer frei nach Shakespeares «King Henry IV» (Uraufführung / Auftragswerk). Inszenierung: Alexander Eisenach[17]
- 2025: Das Gelobte Land (als Achen). Von Asiimwe Deborah Kawe. Inszenierung: Jakab Tarnóczi[18][19][20][21]
- 2025: Der Untertan (als der junge Buck). Nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann. Inszenierung: Alexander Eisenach[22]
- 2025: Rezitativ (Ensemble). Nach der gleichnamigen Erzählung von Toni Morrison. Inszenierung: Miriam Ibrahim[23][24][25]
- 2026: Munich Machine (als Adolf Hitler / Elke / Freddy Mercury / Gustl). Von Albert Ostermaier. Inszenierung: Ersan Mondtag[26][27]
Leseclub "Buch trifft Bühne" im Residenztheater München
- 2025: Zum Roman "Nach Mitternacht" von Irmgard Keun und zur Inszenierung Nach Mitternacht von Cosmea Spelleken[28]. Mit Isabell Antonia Höckel und Lea Unterseer[29]
- 2025: Zum Erzählungsband "Leb wohl, Berlin" von Christopher Isherwood und zur Inszenierung Cabaret von Claus Guth[30][31]. Mit Isabell Antonia Höckel, Lea Unterseer und Cathrin Störmer
- 2026: Zur Erzählung "Rezitativ" von Toni Morrison und zur Inszenierung Rezitativ von Miriam Ibrahim[23][24][25]. Mit Isabell Antonia Höckel und Lea Unterseer
Auszeichnungen
- 2019: Stipendium des Deutschen Bühnenvereins
- 2023: Bayerischer Kunstförderpreis in der Sparte Darstellende Kunst
- 2023: Nominierung für den Förderpreis beim Kurt-Meisel-Preis der Freunde des Residenztheaters e. V.
- 2024: Förderpreis für besondere schauspielerische Begabung und Leistung beim Kurt-Meisel-Preis der Freunde des Residenztheaters e. V.