Isabell Hoffmann

deutsche Politikwissenschaftlerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Isabell Hoffmann (geboren 1977 in Lebach) ist ein deutsche Politikwissenschaftlerin. Sie ist Direktorin des Deutsch-Französischen Instituts (dfi).[1]

Leben

Isabell Hoffmann ist im Saarland aufgewachsen. Sie studierte an der Universität des Saarlandes sowie an Sciences Po Paris, wo sie 2003 den Master of Public Policy erwarb.[2]

Von 2005 bis 2007 war Isabell Hoffmann Redakteurin im politischen Ressort der Wochenzeitung Die Zeit. Ab 2008 arbeitete sie bei der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh, Brüssel und Berlin zu Fragen der Demokratie in der EU und Legitimität europäischer Politik. Sie verantwortete Forschungsprojekte zu der Rolle der nationalen Parlamente in der EU sowie zu Ursachen und Auswirkungen des Populismus, Nationalismus und Autoritarismus in Europa. Isabell Hoffmann hat „eupinions“, eine unabhängige Plattform für europäische öffentliche Meinung, 2015 als ein Projekt der Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit Catherine E. de Vries, Bocconi Universität (Mailand) und Nico Jaspers von Dalia Research (jetzt Latana) ins Leben gerufen. Sie leitete das Projekt „eupinions“.[1][3][4]

Isabell Hoffmanns Analysen wurden u. a. von Financial Times, The New York Times, La Repubblica und Le Monde zitiert. 2021 war sie Mitglied des Beratungsausschusses für die französische EU-Ratspräsidentschaft 2022 unter Europaminister Clément Beaune. Am 2. März 2026 übernahm Isabell Hoffmann die Leitung des dfi.[1][2]

Preise und Auszeichnungen

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • mit Catherine de Vries: What Do the People Want? Opinions, Moods and Preferences of European Citizens. Bertelsmanns Stiftung 2015.
  • mit Catherine de Vries: Old Habits Die Hard, Part I: Remaking the Transatlantic Partnership: EU and US Public Opinion, 2024, DOI:10.11586/2024191
  • mit Catherine de Vries: Italy, the War and the Vote, Bertelsmanns Stiftung 2024, DOI:10.11586/2024015

Einzelnachweise

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