Islamische Universität Imam Muhammad ibn Saud
Universität in Saudi-Arabien
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Die Islamische Universität Imam Muhammad ibn Saud (arabisch جامعة الإمام محمد بن سعود الإسلامية, DMG Ǧāmiʿat al-Imām Muḥammad b. Saʿūd al-Islāmīya), kurz al-Imam-Universität (IMSIU) in Riad, Saudi-Arabien, ist nach dem Stammesführer Muhammad ibn Saud (1710–1765), dem ersten Imam der Saud-Dynastie benannt. Sie geht zurück auf die beiden 1953 gegründeten „Colleges“ für Arabic Studies und Islamisches Recht.[4] 1974 erhielt sie durch ein Dekret von König Faisal ibn Abd al-Aziz den Universitätsstatus.

| جامعة الإمام محمد بن سعود الإسلامية Dschāmiʿat al-Imām Muhammad bin Saʿūd al-Islāmiyya Imam Muhammad ibn Saud Islamic University | |
|---|---|
| Gründung | 1974[1] |
| Trägerschaft | staatlich[2] |
| Ort | Riad |
| Land | |
| Studierende | 101.078 (2013)[3] |
| Mitarbeiter | 3.768 (2013)[3] |
| Netzwerke | FUIW[2] |
| Website | imamu.edu.sa |
Die Universität hat 10 Fakultäten. 2000/2001 hatte sie mehr als 23.000 Studenten und zählte 1300 Mitarbeiter.[5] Inzwischen ist sie beträchtlich angewachsen. Im Jahr 2013 hatte sie 101.078 Studenten und 3.768 Mitarbeiter.[3] Sie hat „intermediate and secondary Islamic institutes“ in den wichtigsten Städten Saudi-Arabiens, Ra’s al-Chaima (VAE), den USA, in Indonesien, Malaysia, Dschibuti und Japan.[6] Sie hat ein eigenes Druckhaus. Darüber hinaus verwirklicht die Universität ihre Ziele innerhalb der islamischen Scharia.[6]
Der saudische Blogger Raif Badawi bezeichnete die Universität als „eine Brutstätte für Terroristen“.[7]