Isochore Zustandsänderung

thermodynamischer Prozess, bei dem das Volumen konstant bleibt From Wikipedia, the free encyclopedia

Isochor ist ein Begriff der Thermodynamik. Er beschreibt eine Zustandsänderung eines Stoffs, bei der dessen Volumen konstant bleibt.

Isochore Zustandsänderung im p-V-Diagramm

Nach dem Gesetz von Amontons (auch 2. Gesetz von Gay-Lussac) oder der Zustandsgleichung eines idealen Gases gilt dann bei ebenfalls konstanter Teilchenzahl für ein ideales Gas:

Temperatur und Druck im p-V-Diagramm; beachte die Isothermen haben gleiche Schrittweite bei konstantem Volumen

Daraus folgt auch, dass die relative Änderung des Drucks der relativen Änderung der Temperatur entspricht:

mit

: Absoluter Druck vor der Wärmezufuhr
: Absoluter Druck nach der Wärmezufuhr
: Temperatur vor der Wärmezufuhr
: Temperatur nach der Wärmezufuhr

Es wird keine Arbeit verrichtet, da keine Volumenänderung auftritt. Nach dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik geht mit eine zugeführte Energie direkt in die innere Energie über:

.

Im p-V-Diagramm weist eine isochore Zustandsänderung eine vertikale Linie auf, da sich nur der Druck aber nicht das Volumen ändert.[1]

Siehe auch

Einzelnachweise

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