Jackie Edwards (Leichtathletin)

Leichtathletin von den Bahamas From Wikipedia, the free encyclopedia

Jacqueline "Jackie" Lois Elizabeth Edwards (* 14. April 1971 in Falmouth, Jamaika) ist eine ehemalige bahamaische Leichtathletin, die sich auf den Weitsprung spezialisiert hat.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Jackie Edwards
Voller Name Jacqueline Lois Elizabeth Edwards
Nation Bahamas Bahamas
Geburtstag 14. April 1971 (55 Jahre)
Geburtsort Falmouth, Jamaika
Größe 173 cm
Gewicht 64 kg
Karriere
Disziplin Weitsprung
Bestleistung 6,83 m
Status zurückgetreten
Karriereende 2009
Medaillenspiegel
Commonwealth Games 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Panamerikanische Spiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Zentralamerika- und Karibikspiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Logo der Commonwealth Games Federation
 Commonwealth Games
Silber Kuala Lumpur 1998 6,59 m
Logo der Pan American Games
 Panamerikanische Spiele
Bronze Mar del Plata 1995 6,50 m
Silber Santo Domingo 2003 6,41 m
Zentralamerika- und Karibikspiele
Silber Maracaibo 1998 6,50 m
letzte Änderung: 30. Januar 2026
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Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Jackie Edwards vermutlich bei den CARIFTA Games 1984 in Nassau, bei denen sie mit 5,41 m die Silbermedaille im Weitsprung in der U17-Altersklasse gewann. Anschließend belegte sie bei den Zentralamerika- und Karibikjuniorenmeisterschaften in San Juan mit 5,35 m den vierten Platz und gelangte im 100-Meter-Lauf mit 12,70 s auf Rang sieben. 1986 siegte sie bei den CARIFTA Games in Les Abymes mit 5,76 m im Weitsprung und anschließend belegte sie bei den CAC-Juniorenmeisterschaften in Mexiko-Stadt jeweils den vierten Platz über 100 und 200 Meter und gewann im Weitsprung mit 5,96 m die Silbermedaille. Im Jahr darauf siegte sie bei den CARIFTA Games in Port of Spain mit 6,15 m im Weitsprung und sicherte sich über 100 Meter in 12,24 s die Bronzemedaille. 1988 siegte sie bei den CAC-Juniorenmeisterschaften in Nassau mit 6,20 m im Weitsprung und gewann mit der bahamaischen 4-mal-100-Meter-Staffel in 46,77 s die Silbermedaille. Daraufhin ging sie in die Vereinigten Staaten und studierte dort an der Stanford University. 1991 erreichte sie bei den Weltmeisterschaften in Tokio das Finale und belegte dort mit 6,37 m den zehnten Platz. Im Jahr darauf wurde sie NCAA-Hallenmeisterin im Weitsprung und im Sommer schied sie bei den Olympischen Sommerspielen in Barcelona mit 6,41 m in der Qualifikationsrunde aus.

1993 verpasste Edwards bei den Hallenweltmeisterschaften in Toronto mit einer Weite von 6,16 m den Finaleinzug und im August kam sie bei den Freiluft-Weltmeisterschaften in Stuttgart mit 6,33 m ebenfalls nicht über die Vorrunde hinaus. Im Jahr darauf belegte sie bei den Commonwealth Games in Victoria mit 6,68 m den vierten Platz und 1995 gewann sie bei den Panamerikanischen Spielen in Mar del Plata mit 6,50 m die Bronzemedaille hinter der Kubanerin Niurka Montalvo und Andrea Ávila aus Argentinien. Anschließend brachte sie bei den Weltmeisterschaften in Göteborg im Finale keinen gültigen Versuch zustande. Im Jahr darauf nahm sie erneut an den Olympischen Sommerspielen in Atlanta teil und schied dort mit 6,55 m in der Qualifikationsrunde aus. 1997 belegte sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Paris mit 6,47 m den zehnten Platz und im Juni gewann sie bei den Zentralamerika- und Karibikmeisterschaften (CAC) in San Juan mit 6,52 m die Silbermedaille hinter Nadine Caster aus Martinique. Anschließend schied sie bei den Weltmeisterschaften in Athen mit 6,38 m und 13,39 m jeweils in der Vorrunde im Weit- und Dreisprung aus. Im Jahr darauf gewann sie bei den CAC-Spielen in Maracaibo mit 6,50 m die Silbermedaille im Weitsprung hinter Flora Hyacinth von den Amerikanischen Jungferninseln und wurde dort mit der 4-mal-100-Meter-Staffel disqualifiziert. Anschließend gewann sie bei den Commonwealth Games in Kuala Lumpur mit 6,59 m die Silbermedaille im Weitsprung hinter Joanne Wise aus England.

1999 gewann sie bei den Zentralamerika- und Karibikmeisterschaften in Bridgetown mit 6,38 m die Silbermedaille hinter der Jamaikanerin Lacena Golding-Clarke. Anschließend belegte sie bei den Panamerikanischen Spielen in Winnipeg mit 6,20 m den siebten Platz, ehe sie bei den Weltmeisterschaften in Sevilla mit 6,23 m in der Qualifikationsrunde ausschied. Im Jahr darauf klassierte sie sich bei den Olympischen Sommerspielen in Sydney mit 6,59 m im Finale auf dem sechsten Platz und 2001 verpasste sie bei den Weltmeisterschaften in Edmonton mit 6,42 m den Finaleinzug. Im Jahr darauf belegte sie bei den Commonwealth Games in Manchester mit 6,19 m den siebten Platz und anschließend gelangte sie beim IAAF Grand Prix Final in Paris mit 6,53 m auf Rang fünf. 2003 gewann sie bei den CAC-Meisterschaften in St. George’s mit 6,63 m die Silbermedaille hinter der Jamaikanerin Elva Goulbourne. Anschließend gewann sie bei den Panamerikanischen Spielen in Santo Domingo mit 6,41 m die Silbermedaille hinter der Kanadierin Alice Falaiye, ehe sie bei den Weltmeisterschaften nahe Paris mit 6,34 m in der Qualifikationsrunde ausschied. Im Jahr darauf verpasste sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Budapest mit 6,39 m den Finaleinzug und im Sommer kam sie bei den Olympischen Sommerspielen in Athen mit 6,53 m nicht über die Vorrunde hinaus.

2005 gewann sie bei den CAC-Meisterschaften in Nassau mit einer Weite von 6,71 m die Bronzemedaille hinter der Kubanerin Yargelis Savigne und Elva Goulbourne aus Jamaika. Anschließend belegte sie bei den Weltmeisterschaften in Helsinki mit 6,42 m im Finale den achten Platz. Im Jahr darauf verpasste sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Moskau mit 6,45 m den Finaleinzug und belegte anschließend bei den Commonwealth Games in Melbourne mit 6,46 m den achten Platz. 2007 klassierte sie sich bei den Panamerikanischen Spielen in Rio de Janeiro mit 6,37 m den sechsten Platz und schied anschließend bei den Weltmeisterschaften in Osaka mit 6,29 m in der Qualifikationsrunde aus. Im Jahr darauf wurde sie bei den CAC-Meisterschaften in Cali mit 6,28 m Fünfte, ehe sie bei den Olympischen Sommerspielen in Peking den Finaleinzug verpasste. 2009 beendete sie ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 38 Jahren.

In den Jahren von 1998 bis 2007 wurde Edwards bahamaische Meisterin im Weitsprung.

Persönliche Bestleistungen

  • 100 Meter: 12,02 s (+1,4 m/s), 19. April 2003 in Austin
  • Weitsprung: 6,80 m (+0,5 m/s), 1. Juni 1996 in San José
  • Dreisprung: 13,66 m (+1,6 m/s), 20. Juni 1997 in Nassau

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