Jackson-Weiss-Syndrom

sehr seltene angeborene Erkrankung From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Jackson-Weiss-Syndrom ist eine sehr seltene angeborene Erkrankung mit einer Kombination von Wachstumsstörung des Schädels (Kraniosynostose), Unterentwicklung (Hypoplasie) des Mittelgesichtes und Fehlbildung (Synostosen) der Füße.[1]

Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-10 ...
Klassifikation nach ICD-10
Q87.8 Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungssyndrome, anderenorts nicht klassifiziert
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
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Die Erkrankung wird nach M. M. Cohen zu den syndromalen Kraniosynostosen gezählt.[2]

Die Bezeichnung bezieht sich auf die Erstbeschreibung von 1976 durch C. E. Jackson, L. Weiss und Mitarbeiter.[3]

Verbreitung

Die Häufigkeit wird mit unter 1 zu 1.000.000 angegeben, die Vererbung erfolgt autosomal-dominant.[1]

Ursache

Der Erkrankung liegen Mutationen im Gen des Fibroblasten-Wachstumsfaktor-Rezeptors zugrunde: entweder im FGFR1-Gen auf dem Chromosom 8 am Genort p11.23-p11.22 oder im FGFR2-Gen auf dem Chromosom 10 q26.13.[4]

Klinische Erscheinungen

Klinische Kriterien sind:[1][5]

Hinzu können Genu valgum und Luftwegsveränderungen kommen.

Therapie

Die Behandlung erfolgt operativ in mehreren Schritten.

Literatur

  • M. M. Cohen: Jackson-Weiss syndrome. In: American journal of medical genetics, Mai 2001, Band 100, Nr. 4, S. 325–329, ISSN 0148-7299. PMID 11343324.
  • L. C. Adès, J. C. Mulley, I. P. Senga, L. L. Morris, D. J. David, E. A. Haan: Jackson-Weiss syndrome: clinical and radiological findings in a large kindred and exclusion of the gene from 7p21 and 5qter. In: American journal of medical genetics, Juni 1994, Band 51, Nr. 2, S. 121–130; ISSN 0148-7299. doi:10.1002/ajmg.1320510208. PMID 8092187.

Einzelnachweise

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