Jacob Jacobson (Maler)
deutscher Maler
From Wikipedia, the free encyclopedia
Jacob Jacobson auch Jacob Jacobsohn, (* 12. Februar 1818 in Ludwigslust; † 18. Dezember 1891 in Berlin) war ein deutscher Porträt- und Landschaftsmaler.
Leben
Jacob Jacobson künstlerisches Wirken begann etwa 1833. Er war ab 1836 und erneut 1842 Schüler des Berliner Blumenmalers Gottfried Wilhelm Völcker und ab 1839 des Porträtmalers Friedrich Lenthe in Ludwigslust. Hier erhielt er ein Reisestipendium auf 2 Jahre. Im Herbst 1842 ging er nach Rom, im April 1844 nach Neapel und Ende des Jahres 1844 nach Florenz. Von 1848 bis 1862 war er in Schwerin ansässig. 1867 ließ er sich in Berlin nieder.[1] Am 15. Februar 1883 feierte er dort sein 50-jähriges Künstlerjubiläum.[2]
Jacobson war zwischen 1842 und 1870 mehrmals mit seinen Werken auf der Berliner Akademie-Ausstellung vertreten, 1869 und 1871 auch im Münchner Glaspalast. Während sein Œuvre zunächst meist aus Frucht- und Blumenstücken bestand, waren es später hauptsächlich italienische Landschaften und Architekturen.[2] Die Großherzogliche Gemälde-Galerie in Schwerin besaß zwei seiner Bilder.[3]
„Sein Werk ist gekennzeichnet durch eine feine Malweise, ist z. T. sehr dem Detail verhaftet und an die Biedermeiermalerei und Neoromantik gebunden.“
Werke (Auswahl)
Ausstellungen
- 1976: 100 Jahre Mecklenburgische Malerei. Staatliches Museum Schwerin
Literatur
- Jacobson, Jacob. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 18: Hubatsch–Ingouf. E. A. Seemann, Leipzig 1925, S. 255–256 (Textarchiv – Internet Archive).
- Staatliches Museum Schwerin (Hrsg.): 100 Jahre Mecklenburgische Malerei. Juli – August 1976. Schwerin 1976, S. 12.
- Grete Grewolls: Wer war wer in Mecklenburg und Vorpommern. Das Personenlexikon. Hinstorff Verlag, Rostock 2011, ISBN 978-3-356-01301-6, S. 4553.