Jacob Michael
Schweizer Redaktor und Schriftsteller
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Jacob Michael (* 9. Dezember 1916 in Casti; heimatberechtigt ebenda; † 6. März 2003 in Sagogn) war ein Schweizer reformierter Pfarrer, Redaktor und Schriftsteller. Seine Werke verfasste er in Bündnerromanisch.
Leben
Jacob Michael war Sohn von Murezi Michael und Julia geborene Michael. Er heiratete Dora Janki aus Vuorz. Nach dem Gymnasium in Chur studierte er Theologie in den Universitäten Basel und Zürich, wo er Karl Barth und Emil Brunner übersetzte.[1]
Nach der Annahme durch die Synode 1942 war Michael als Pfarrer tätig, von 1944 bis 1948 in Pitasch und Duvin, bis 1959 in Valendas und Sagogn, bis 1973 in Samedan sowie bis 1984 in Zillis und im späteren Muntogna da Schons.[1]
Michael verfasste Kurzgeschichten. Als Redaktor arbeitete er von 1953 bis 1995 am Kalender Per mintga gi, von 1973 bis 1993 bei Dun da Nadal und von 1974 bis 1984 bei La Pùnt mit. Im Ehrenamt war Michael bei der Uniun da scripturas e scripturs rumantschs (USR; seit 2004 Uniun per la Litteratura Rumantscha, ULR) tätig. Er erhielt 1978 einen Anerkennungspreis der Cumünanza Radio Rumantsch (CRR).[1]
Werke
- Igl cratsch vean (Autobiographie mit vollständiger Bibliografie). 1997.
Literatur
- Gion Deplazes: Funtaunas. Band 4. S. 265.