Jaime Ayoví
ecuadorianischer Fußballspieler
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Jaime Javier Ayoví Corozo (* 21. Februar 1988 in Kanton Eloy Alfaro) ist ein ecuadorianischer Fußballspieler. Der Stürmer nahm mit der Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft 2014 teil.
| Jaime Ayoví | ||
Jaime Ayoví (2015) | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Jaime Javier Ayoví Corozo | |
| Geburtstag | 21. Februar 1988 | |
| Geburtsort | Kanton Eloy Alfaro, Ecuador | |
| Größe | 186 cm | |
| Position | Sturm | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 2006–2010 | Emelec | 75 (26) |
| 2009 | → Manta FC (Leihe) | 34 (7) |
| 2011 | Deportivo Toluca | 12 (5) |
| 2011–2013 | CF Pachuca | 33 (8) |
| 2012–2013 | → al-Nassr FC (Leihe) | 15 (8) |
| 2013–2015 | Club Tijuana | 8 (1) |
| 2013 | → LDU Quito (Leihe) | 15 (8) |
| 2014 | → CD Godoy Cruz (Leihe) | 13 (9) |
| 2015–2017 | CD Godoy Cruz | 59 (26) |
| 2017–2018 | Beijing Renhe | 35 (21) |
| 2018–2020 | Shabab Al Ahli | 21 (12) |
| 2020 | Guayaquil City FC | 8 (0) |
| 2020 | LDU Portoviejo | 9 (0) |
| 2021 | CD Olmedo | 13 (8) |
| 2021 | Estudiantes de La Plata | 17 (1) |
| 2022–2023 | Independiente del Valle | 15 (2) |
| 2023 | Gençlerbirliği Ankara | 12 (1) |
| 2023– | Emelec | 67 (14) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 2008–2015 | Ecuador | 40 (10) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. Stand: 4. März 2026 | ||
Karriere
Verein
Jaime Ayoví begann seine Laufbahn beim Paladín S in der Segunda Categoría und wechselte anschließend zum Club Espol, ebenfalls in derselben Spielklasse. Im Jahr 2006 absolvierte er ein Probetraining bei Club Sport Emelec in Guayaquil, wo er gemeinsam mit Jefferson Montero und Wimper Guerrero für den Profikader ausgewählt wurde. Noch im selben Jahr gab er am 30. April sein Erstligadebüt für Emelec im Clásico del Astillero gegen Erzrivale Barcelona Sporting Club. 2007 nahm er mit der ecuadorianischen U-20-Nationalmannschaft an der Südamerikameisterschaft in Paraguay teil, erlitt jedoch im Verlauf des Jahres eine Verletzung, die ihn für den Rest der Saison außer Gefecht setzte. 2008 kehrte er in den Erstligabetrieb zurück und wurde mit Emelec U19-Meister. Die komplette folgende Spielzeit verbrachte er auf Leihbasis beim Manta FC. 2010 kehrte er zu Emelec zurück und machte mit starken Leistungen im nationalen Wettbewerb auf sich aufmerksam. Im September desselben Jahres wurde er erstmals in die ecuadorianische A-Nationalmannschaft berufen. Mit Emelec wurde er 2010 Vizemeister und mit 24 Treffern Torschützenkönig der ecuadorianischen Liga;[1] zudem wurde von ecuadorianischen Sportjournalisten zum Spieler der Saison gewählt.[2] Am 21. Dezember 2010 unterschrieb er beim mexikanischen Klub Deportivo Toluca einen Dreijahresvertrag[3] und wechselte nach einer halben Saison zum CF Pachuca. Für Pachuca erzielte er mehrere Ligatore, blieb insgesamt aber hinter den Erwartungen zurück und wurde daraufhin an al-Nassr FC aus Saudi-Arabien verliehen.
Anschließend verpflichtete ihn der Club Tijuana. Dort zeigte er zunächst gute Leistungen, erlitt jedoch in einem Ligaspiel einen schweren Schien- und Wadenbeinbruch am linken Bein. Mitte 2013 wurde er für ein Jahr auf Leihbasis an LDU Quito abgegeben. Im August 2014 folgte der Wechsel zu CD Godoy Cruz,[4] wo er nach anfänglichen Schwankungen zunehmend Konstanz erreichte. 2016 entwickelte er sich zum erfolgreichsten ausländischen Torschützen der Vereinsgeschichte in der ersten Liga und erzielte als erster Ecuadorianer einen Dreierpack in der argentinischen Primera División. Am 20. Februar 2017 wechselte er zu Beijing Renhe. In seinem ersten Spiel in der China League One erzielte er zwei Tore und beendete die Saison als drittbester Torschütze der Liga. In der Saison 2018 blieb seine Ausbeute gering. Im Juli desselben Jahres unterschrieb er bei Shabab Al Ahli, für den er bei seinem Debüt ebenfalls einen Doppelpack erzielte. Anfang 2020 kehrte Ayoví schließlich nach Ecuador zurück und schloss sich dem Guayaquil City FC an. Nach Stationen bei LDU Portoviejo und dem CD Olmedo wechselte er 2021 zum argentinischen Verein Estudiantes de La Plata. Nach einer Saison kehrte er in seine Heimat zurück und lief für Independiente del Valle auf. In der Copa Sudamericana 2022 gelang dem Team der Titelgewinn, bei der Ayoví im Finale in der 79. Spielminute eingewechselt wurde. Im Januar 2023 unterschrieb er bei Gençlerbirliği Ankara einen Eineinhalb-Jahres-Vertrag,[5][6] kehrte jedoch bereits nach einem halben Jahr zum CS Emelec zurück.[7]
Nationalmannschaft
Ayoví debütierte im September 2010 in der Nationalmannschaft beim Freundschaftsspiel gegen Mexiko und erzielte beim 2:1-Sieg seinen ersten Treffer für das Nationalteam. In der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2014 kam er zehn Mal zum Einsatz und verhalf seinem Team zum vierten Platz in der Südamerika-Gruppe, der zur Qualifikation reichte.[8] Für die Weltmeisterschaft 2014 stand er im Kader Ecuadors, kam aber nicht zum Einsatz. Ecuador schied als Gruppendritter hinter Frankreich und der Schweiz aus.[9] Zwei Jahre später nahm Ayoví mit Ecuador an der Copa América Centenario 2016 teil. Bei den Unentschieden gegen Brasilien und Peru wurde er jeweils eingewechselt, beim 4:0-Sieg gegen Haiti stand er in der Startelf und traf zum 2:0. Sein Team traf als Gruppenzweiter im Viertelfinale auf den Gastgeber USA. Dort wurde er als Offensivkraft in der 81. Spielminute eingewechselt, jedoch brachte die USA die 2:1-Führung über die Zeit. Somit schied Ecuador aus dem Turnier aus.[10] Anschließend kam er noch zu zwei weiteren Länderspielen in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2018, zuletzt im November 2016 gegen Uruguay. Insgesamt absolvierte er 40 Länderspiele, in denen er zehn Treffer erzielte.[11]
Erfolge
Sonstiges
Sein Cousin Walter Ayoví ist ebenfalls ehemaliger ecuadorianischer Nationalspieler.
Weblinks
- Jaime Ayoví in der Datenbank von fbref.com
- Jaime Ayoví in der Datenbank von footballdatabase.eu (englisch)
- Jaime Ayoví in der Datenbank von National-Football-Teams.com (englisch)
- Jaime Ayoví in der Datenbank von scorebar.com
- Jaime Ayoví in der Datenbank von transfermarkt.de
- Jaime Ayoví in der Datenbank von weltfussball.de