Jakob Ackermann

deutscher Landwirt und Politiker (1873 - 1938), Mitglied des bayerischen Landtags From Wikipedia, the free encyclopedia

Jakob Ackermann (* 10. März 1873 auf dem Gut Makofen in Straßkirchen; † 22. Februar 1938 in Garmisch-Partenkirchen) war ein deutscher Pflanzen- und Pferdezüchter sowie Mitglied des Bayerischen Landtags.

Leben

Jakob Ackermann war ein Sohn des Gutsbesitzers Jakob Ackermann und dessen Ehefrau Maria Augsburger und begann nach dem Besuch der Volksschulen in Irlbach und Regensburg eine landwirtschaftliche Ausbildung auf dem elterlichen Gutshof Makofen im Landkreis Straubing-Bogen. Das theorethische Wissen erwarb er in der Kreislandwirtschaftsschule in Schafhof bei Nürnberg.

Er wechselte zur großherzoglich-hessischen Domäne in Groß Gerau, wo er sich Kenntnisse im Saatbau aneignete. Dabei galt seine Vorliebe der pflanzenzüchterischen Verbesserung landwirtschaftlicher Kulturpflanzen. 1903 gründete er in Irlbach die Saatzuchtwirtschaft Ackermann, die sich mit der Züchtung von Gersten- und Winterweizensorten beschäftigte. Nachdem er 1912 mit der planmäßigen Kreuzungszüchtung (Sommergerstensorten „Ackermanns Danubia“ und „Ackermanns Bavaria“) begonnen hatte, brachte er 1924 die Isaria-Braugerste auf den Markt, die zur Leistungssteigerung im Braugerstenanbau in Ertrag und Güte einen wesentlichen Beitrag leistete.

Ackermann engagierte sich in der Politik, wurde Mitglied der Bayerischen Volkspartei und erhielt 1919 ein Mandat im 1. Landtag, gewählt im Stimmkreis Regensburg.[1]

Er diente in der Bayerischen Armee und war zuletzt Rittmeister im 1. Train-Bataillon (Garnison München).[2]

Prämierungen für landwirtschaftliche Erzeugnisse (Auswahl)

  • 1874 Kühe[3]
  • 1881 Schweinezucht[4]
  • 1885 Große silberne Nadel[5]
  • 1890 Gebirgsvieh[6]
  • 1894 Pferdezucht[7]

Ehrungen und Auszeichnungen

Siehe auch

Einzelnachweise

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