Jakob Blankenburg
deutscher Politiker (SPD), MdB
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Jakob Blankenburg (* 5. August 1997 in Uelzen) ist ein deutscher Politiker (SPD). Seit 2021 ist er als direkt gewählter Abgeordneter im Wahlkreis 37 Lüchow-Dannenberg – Lüneburg Mitglied des Deutschen Bundestags.
Leben und Wirken
Blankenburg stammt aus Bienenbüttel im Landkreis Uelzen. Seine Schulzeit verbrachte er im Landkreis Lüneburg.[1] Politisiert hat ihn der Kampf gegen Fracking in der Lüneburger Heide, wogegen er sich in einer Bürgerinitiative engagierte. Ein Praktikum beim SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil bewog ihn, der SPD beizutreten.[2] Blankenburg studierte von 2015 bis 2021 Politikwissenschaft an der Leibniz Universität in Hannover.[2] Sein Studium schloss er nach eigenen Angaben mit einem Bachelor ab.[3]
Während seines Studiums war Blankenburg unter anderem als Mitarbeiter der damaligen Bundestagsabgeordneten Kirsten Lühmann, als Social-Media-Manager und Pressereferent der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag sowie als freiberuflicher Berater für Online-Kommunikation tätig.[4]
Politische Tätigkeit
Kommunalpolitik
Von 2016 bis 2021 war Blankenburg Kreistagsabgeordneter im Landkreis Uelzen und Ratsherr der Gemeinde Bienenbüttel. Seit 2016 organisiert er das „Aufstehen gegen Rassismus“-Festival in Uelzen und ist seit 2016 Vorsitzender des Trägervereins Uelzen bleibt bunt e.V. Von 2017 bis 2021 war er Vorsitzender der Jusos in Niedersachsen. Seit 2018 ist er Beisitzer im Landesvorstand der SPD Niedersachsen und seit 2021 Mitglied im Präsidium der SPD Niedersachsen.[2][1] Bei den niedersächsischen Kommunalwahlen 2021 wurde Blankenburg in den Kreistag des Landkreises Lüneburg gewählt.[5]
Deutscher Bundestag
Am 26. September 2021 gewann Blankenburg das Bundestagsdirektmandat im Wahlkreis Lüchow-Dannenberg – Lüneburg mit 28,2 %.[6] Er war in der 20. Wahlperiode der jüngste direkt gewählte Abgeordnete.[7] Blankenburgs Schwerpunktthemen sind Regionalentwicklung, Wohnungs-, Klima- und Sozialpolitik.[8] Er war Mitglied im 2. Untersuchungsausschuss der 20. Wahlperiode des Deutschen Bundestages zu den Entscheidungen in der Energiekrise nach dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine,[9] sowie Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz und im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung, sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung.[10]
Bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 gewann er erneut das Bundestagsdirektmandat im Wahlkreis Lüchow-Dannenberg – Lüneburg mit 27,8 %.[11]
In der 21. Wahlperiode ist er Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.[12] Außerdem ist er Obmann im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung und im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat.[13]
Mitgliedschaften
Blankenburg ist Mitglied es Beirats der Zukunft KlimaSozial ZKS gemeinnützige GmbH, sowie Mitglied des Beirats der Initiative Jugendparlament e.V. in Hamm und Mitglied des politischen Beirats des Wirtschaftsforum der SPD e.V. Bis November 2025 war er zudem Vorsitzender des Vorstands der Kulturregion Elbe e.V. in Torgau.[13]
Im August 2024 nahm er an der Young Leaders Conference 2024 der Atlantik-Brücke teil und ist damit Mitglied im Young Leaders-Alumni-Netzwerk.[14]
Weblinks
- Persönliche Website von Jakob Blankenburg
- Biografie beim Deutschen Bundestag
- Jakob Blankenburg auf abgeordnetenwatch.de