Jakob Fluck
deutscher katholischer Theologe und Hochschullehrer
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Jakob Fluck (* 19. November 1810 in Niederbrechen; † 2. Juli 1864 in Gießen) war ein deutscher katholischer Theologe und Hochschullehrer.[1]
Leben und Wirken
Nach seiner Reifeprüfung am Gymnasium in Weilburg studierte Jakob Fluck ab 1830 Katholische Theologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen, der Universität Gießen und am Priesterseminar in Limburg. Im Jahr 1833 empfing der die Priesterweihe. Zunächst arbeitete er 1833/34 als Kaplan in Diez und ab 1834 in Eltville. Von 1839 bis 1842 war er Pfarrer in Weilburg. Anschließend lehrte er als ordentlicher Professor an der Universität Gießen und verwaltete zugleich seit 1848 dort eine Pfarrstelle.
Fluck publizierte vor allem zur Homiletik und Liturgik und trat außerdem als Übersetzer hervor.
Veröffentlichungen
- Katholische Homiletik. Manz, Regensburg 1850.
- (Hrsg.): Franz Joseph Hartnagel / Hinterlassene Predigten. Zwei Bände. Manz, Regensburg 1851/1852 (Volltext, Bd. 1; Bd. 2).
- Die heilige Messe in sechs Fastenpredigten dogmatisch, geschichtlich und liturgisch dargestellt. Nebst einigen, die ältesten Liturgien und die Sequenzen in deutscher Übersetzung enthaltenden Beilagen. Kupferberg, Mainz 1852.
- Leichenreden. Kupferberg, Mainz 1852 (Volltext).
- (Übers.): Prosper Guéranger / Geschichte der Liturgie. Manz, Regensburg 1854.
- Katholische Liturgik. Drei Teile. Manz, Regensburg 1853/1855 (Volltext, Bd. 1; Bd. 2,1; Bd. 2,2).
- Ob Communal-, ob Confessions-(Pfarr-)Schulen. Ein Wort zur Verständigung. Ferber, Gießen 1863.
- (Übers.): Johannes Chrysostomus / Ascetische Schriften. Herder, Freiburg/Br. 1866.