Jakob Zscheischler
Erdsystemwissenschaftler und Leiter des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung
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Jakob Zscheischler ist ein Erdsystemwissenschaftler und Leiter des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.[1]
Leben
2010 schloss er sein Mathematik-Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einem Diplom ab. Im Juni 2014 promovierte Jakob Zscheischler an der ETH Zürich.[2] Im selben Jahr war er als Postdoc am Max-Planck-Institut für Biogeochemie tätig. Von 2015 bis 2018 arbeitete er als Post-Doc am Institut für Atmosphäre und Klimawissenschaften der ETH Zürich. Zwischen 2018 und 2021 war er Ambizione-Fellow des Schweizerischen Nationalfonds in der Abteilung für Klima- und Umweltphysik an der Universität Bern. Ebenfalls ab 2018 arbeitete er für fünf Jahre in der Leitung des Forschungsnetzwerks "DAMOCLES" über die Erforschung und Modellierung kombinierter Wetter- und Klimaereignisse im Rahmen der europäischen Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie (COST). Von 2020 bis 2023 war er Gruppenleiter in der Abteilung für Hydrosystemmodellierung am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Ab 2023 war er Professor für Data Analytics in Hydro Sciences an der Fakultät für Umweltwissenschaften der TU Dresden. Seit 2024 leitet er die Abteilung für Compound Environmental Risks (CER) am UFZ.[1]
Auszeichnungen
- 2014 Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft[1]
- 2015 Vladimir-Peter-Köppen-Preis des Exzellenz-Cluster Integrated Climate System Analysis and Prediction (CliSAP) der Universität Hamburg[1]
- 2021–2025 Highly Cited Researcher, Web of Science / Thomson Reuters, Top 1 % der zitierten Publikationen[1]
- 2022 Arne Richter Award für herausragende junge Wissenschaftler der European Geosciences Union[3]