James Aldridge

australischer Autor From Wikipedia, the free encyclopedia

James Aldridge (* 10. Juli 1918 in Swan Hill; † 23. Februar 2015 in London, Vereinigtes Königreich[1]) war ein australischer Schriftsteller.

James Aldridge (1987)

Aufgewachsen in Swan Hill in Victoria, zog er 1938 nach London und wurde Journalist. Bekannt sind jedoch insbesondere seine Romane für Jugendliche und Erwachsene, die häufig in der fiktiven australischen Stadt St. Helen spielen und in den 1930ern angesiedelt sind. Sein Roman Ride a Wild Pony wurde von Walt Disney verfilmt; aus My Brother Tom wurde eine Fernsehserie. Auch The True Story of Spit McPhee wurde verfilmt; außerdem gewann Aldridge mit diesem Buch 1986 den New South Wales Premier’s Literary Award und den Guardian Award. The True Story of Lilli Stubeck wurde 1985 CBCA Book of the Year. The True Story of Lola MacKellar und The Wings of Kitty St Clair sind die jüngsten Romane, die in St. Helen spielen. 2003 wurde The Girl from the Sea für das CBCA Book of the Year und für den New South Wales Literary Award nominiert.

James Aldridges Bücher wurden in 40 Sprachen übersetzt. Neben Romanen und Erzählungen schrieb er auch weiterhin nichtfiktionale Texte und arbeitete fürs Fernsehen. 1972 erhielt er von der Organisation of International Journalists eine Goldmedaille für seine journalistischen Arbeiten.

1972 wurde ihm der Internationale Lenin-Friedenspreis verliehen.[2]

Werke in deutscher Übersetzung

  • An den Himmel geschrieben (Signed with their honour). Übersetzt von N. O. Scarpi und Victor Brauchli. Zürich: Steinberg 1944.
  • Der Seeadler (The Sea Eagle). Übersetzt von N. O. Scarpi und Victor Brauchli. Zürich: Steinberg 1945.
  • Von vielen Männern (Of many Men). Übersetzt von N. O. Scarpi. Zürich: Steinberg 1946.
  • Der 49. Staat (The 49th State). Berlin 1948.
  • Der Diplomat (The Diplomat). Übersetzt von Rudolf Frank. Zürich: Steinberg 1951.
  • Glühende Wüsten (Heroes of the empty view). Übersetzt von Rudolf Frank. Zürich: Steinberg 1955.
  • Unterwasserjagd (Underwaterhunting). Übersetzt von Leonore Schlaich. Zürich: Steinberg 1956.
  • O Kapitän, mein Kapitän (I wish he would not die). Übersetzt von Else Sticken. Zürich: Steinberg 1959.
  • Der Trapper (The Hunter). Übersetzt von Rudolf Frank. Frankfurt/M.: Büchergilde Gutenberg 1959.
  • Gold und Sand (Gold and sand). Übersetzt von N. O. Scarpi und Walter Georgi. Zürich: Steinberg 1961.
  • Der letzte Zoll (The last Inch). Übersetzt von N. O. Scarpi und Walter Georgi. Berlin: Aufbau-Verlag 1962.
  • Gefangener im Lande (A Captive in the land). Übersetzt von Ursula von der Wiese. Frankfurt/M.: Büchergilde Gutenberg 1964.
  • Zuflucht am Nil (The last Exile). Übersetzt von Horst Höckendorff. Berlin: Aufbau-Verlag 1964.
  • mit Paul Strand: Lebendiges Ägypten. Übersetzt von Eva Schumann. Dresden: Verlag der Kunst 1968.
  • Mein Bruder Tom (My brother Tom). Übersetzt von Horst Höckendorf. Berlin: Aufbau-Verlag 1969.
  • Der letzte Flug (The captain’s last flight). Übersetzt von Elga Abramowitz. Berlin: Aufbau-Verlag 1973.
  • Ein Pony für zwei (A sporting proposition). Übersetzt von Utta Roy-Seifert. Wien: Zsolnay 1974.
  • Der wunderbare Mongole (The marvellous Mongolian). Wien: Zsolnay 1975.
  • Kein hoffnungsloser Fall (Mockery in arms). Übersetzt von Olga und Erich Fetter. Berlin: Aufbau-Verlag 1976.
  • Der Haifischkäfig. Illustrationen von Heinke Holm. Berlin: Verlag Neues Leben 1977
  • Das Turnier der Singvögel (One last glimpse). Übersetzt von Utta Roy-Seifert. Wien: Szolnay 1977.
  • Der unberührbare Julian (The untouchable Juli). Übersetzt von Olga und Erich Fetter. Berlin: Aufbau-Verlag 1979.
  • Die wahre Geschichte der Lilli Stubeck (The true story of Lilli Stubeck). Übersetzt von Margit Meyer. Berlin: Aufbau-Verlag 1988.
  • Die wahre Geschichte des Spit MacPhee (The True Story of Spit McPhee). Stuttgart: Hoch 1990.

Einzelnachweise

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