Jan Rave
deutscher Architekt
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Leben
Von 1946 bis 1952 besuchte Jan Rave das Arndt-Gymnasium in Berlin-Dahlem. 1954–1961 Studium Architektur an der Technischen Universität Berlin, unter anderem bei Peter Poelzig und Hans Scharoun. Auslandsstudium an der École des Beaux-Arts in Paris 1957. 1958 Studentische Mitarbeit bei Werner Düttman, Berlin und bei Perikles Sakellarios in Athen.[3] Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Rolf Rave gründete er 1962 das Architekturbüro Rave Architekten. Jan und Rolf Rave realisierten in Berlin eine große Anzahl von Gebäuden für verschiedenste Bauaufgaben: Einzel- und Mehrfamilienhäuser, Büro- und Geschäftsbauten sowie Modernisierungen von bestehenden Gebäuden. Zum Werk der Brüder Rave gehören nicht nur architektonische Entwürfe, sondern auch eine Reihe von Architekturführern sowie ein Dokumentarfilm.[4] Weil die Rave-Brüder für diesen Film das Konzept verfasst haben, wird Jan Rave stellenweise als Architekt und Drehbuchautor bezeichnet.[5]
Von 1983 bis 1987 war Jan Rave als Berater des Berliner Bausenators tätig. Von 1987 bis 1993 war er Vorsitzender des BDA Berlin.[6] 1992 war er Gründungsmitglied des Fördervereins ArchitekturPreis Berlin[7] und ab 1994 Schriftführer im Verein der Freude der Nationalgalerie.[8] Jan Rave war Sohn des Kunsthistorikers und Schinkelforschers Paul Ortwin Rave.
Werk
Literatur
- Wolfgang Schäche: Rave Architekten 1960–2010. Jovis Verlag, Berlin 2013. ISBN 978-3-86859-028-9.
