Jan Witte-Kropius
deutscher Bildhauer und Maler
From Wikipedia, the free encyclopedia
Leben
Von 1976 bis 1981 arbeitete Witte-Kropius als Bauarbeiter und als Tankstellenwart und leistete seinen Wehrdienst. Seine künstlerische Entwicklung wurde in der Förderklasse „Plastisches Gestalten“ durch die Bildhauerin Gisela Roßberg und den Bildhauer Reinhard Dietrich gefördert. Von 1981 bis 1984 absolvierte er ein Studium an der Fachhochschule für Angewandte Kunst Heiligendamm, Fachrichtung Außenraumgestaltung / Stadtbild-Design (Dipl. Designer). Er arbeitete von 1984 bis 1986 als Stadtbild-Designer in der Projektierungsabteilung des Kreisbaubetriebes Wittstock und seit 1986 freischaffend als Designer und Künstler.
Von 1990 bis 1994 war er Bürgermeister der Gemeinde Papenbruch.
Von 1993 bis 2000 baute er die Galerie WK in Wittstock auf und leitete sie. Als Honorardozent für Gestaltungsgrundlagen und Naturstudium arbeitete er von 2001 bis 2006 an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen und leitete eigene Kunstkurse. Von 2010 bis 2012 war er Mitglied im Sachverständigenausschuss Kunst am Bau des Landes Mecklenburg-Vorpommern, und seit 2013 organisiert er gemeinsam mit Bernadette Maria Roolf Kunstprojekte in der AG KUNST-KOOP.[1]
Werke im Öffentlichen Raum (Auswahl)
| Bezeichnung | Bild | Standort | Bundesland | Errichtung Einweihung |
Weitere Informationen |
|---|---|---|---|---|---|
| Brunnen „Bassewitzsage“ | Kyritz, Marktplatz (Lage) |
Brandenburg | rechts der Ritter Bassewitz, der einen Tunnel unter der Stadtmauer hindurch gegraben hatte | ||
| Pirnaer Brunnen mit Marktschiff | Pirna, auf dem Marktplatz (Lage) |
Sachsen | Brunnen mit Marktschiff; der Brunnen ist bezeichnet mit 1775 | ||
| Tabakbrunnen II (Schwedt/Oder) | Schwedt, auf dem Vierradener Platz (Lage) |
Brandenburg | Der Brunnen zeigt einen Arbeiter, der Tabak zum Trocknen aufhängt. Ein kleiner Teufel lehnt an einer Sitzgelegenheit und raucht eine Pfeife. Siehe [2] und [3] | ||
| Marktbrunnen (Uebigau) | Uebigau (Uebigau-Wahrenbrück) (Lage) |
Brandenburg | |||
Mitgliedschaften
- 1992–2004: Mitglied im Brandenburger Verband Bildender Künstler (BVBK) und im Bundesverband Bildender Künstler (BBK)
- seit 2004: Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern[4]
Weblinks
- Jan Witte-Kropius auf kuenstlerbund-mv.org, abgerufen am 2. Februar 2026
- Jan Witte-Kropius. Malerei, Grafik, Skulpturen, Installationen, Kunst am Bau / Kunst im öffentlichen Raum auf galeriewismar.de, abgerufen am 2. Februar 2026
- Jan Witte-Kropius auf kom-for.de, abgerufen am 2. Februar 2026
- Jan Witte-Kropius auf contemporary-artists.de, abgerufen am 2. Februar 2026