Jane Austen’s Period Drama
Film von Julia AksSteve Pinder (2024)
From Wikipedia, the free encyclopedia
Jane Austen’s Period Drama ist ein 2024 veröffentlichter US-amerikanischer Comedy-Kurzfilm von Julia Aks und Steve Pinder.
| Film | |
| Titel | Jane Austen’s Period Drama |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2024 |
| Länge | 13 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Julia Aks Steve Pinder |
| Drehbuch | Julia Aks Steve Pinder |
| Produktion | Elli Legerski |
| Musik | Alex Winkler |
| Kamera | Luca Del Puppo |
| Schnitt | Julia Aks Steve Pinder |
| Besetzung | |
| |
Handlung
Der Film spielt im Jahr 1813 in England: Endlich bekommt Miss Estrogenia Talbot ihren langersehnten Heiratsantrag von ihrem Verehrer, Mr. Dickley. Als sie währenddessen ihre Periode bekommt, bemerkt Mr. Dickley, während er vor ihr auf die Knie geht, den Blutfleck auf ihrem Kleid und denkt, dass sie ernsthaft verletzt ist. Dies führt zu einer Reihe komischer Missgeschicke und bedeutungsvollen Gesprächen über die Entstigmatisierung der Menstruation.
Hintergrund
Ursprünglich planten Aks und Pinder einen dreiminütigen Comedy-Sketch auf Basis des Wortwitzes Jane Austen’s Period Drama (period drama = Historiendrama / Periodendrama). Um sich für den Sketch inspirieren zu lassen, fragte Aks in einer Facebook-Gruppe nach lustigen Perioden-Geschichten und bekam zahlreiche lustige, aber auch tragische Geschichten, zum Teil über das Gesundheitssystem, zum Teil über ihre Partner, die über den weiblichen Körper und reproduktive Gesundheit lernten. Dies führte dazu, dass sich Aks und Pinder entschlossen, keinen Sketch, sondern einen Film zu drehen. Ziel des Regie-Duos war es, mit Jane Austen’s Period Drama sowohl das Publikum aufzuklären und weiterzubilden als auch zu unterhalten und zum Lachen zu bringen.[1]
Als Inspiration für das Setting und Design des Films dienten die Jane-Austen-Filme Sinn und Sinnlichkeit von Ang Lee und Stolz und Vorurteil von Joe Wright. Die Dreharbeiten fanden in La Cañada Flintridge in Kalifornien (Innenansichten) und Connecticut statt.[1]
Veröffentlichung
Jane Austen’s Period Drama feierte am 9. Februar 2024 seine Premiere beim Santa Barbara International Film Festival. In der Folge wurde der Film bei verschiedenen Filmfestivals gezeigt, darunter dem Tribeca Film Festival und dem Aspen Shortsfest. Bei den Filmfestivals wurde der Film mehrfach ausgezeichnet und erhielt am 22. Januar 2026 eine Oscar-Nominierung als Bester Kurzfilm.[2]
Rezensionen
Joe Beck vergab bei der UK Film Review fünf Sterne und lobte den Film für sein perfektes komödiantisches Timing und den bewusst übertriebenen Tonfall, in dem jede Textzeile vorgetragen wird. Die physische Comedy würde dem verbalen Humor entsprechen und Beck resümiert, dass man sich vorstellen könne, dass Jane Austen selbst von dem Film begeistert gewesen wäre. Er verwandelt und parodiert ihre ikonischen Stilmittel mit moderner Sensibilität und Offenheit gegenüber dem ehemals tabuisierten Thema Menstruation und erzielt dabei einen urkomischen Effekt.[3]
Alan Ng schrieb für Film Threat, Jane Austen’s Period Drama sei eine wunderbare Adaption einer Jane Austen-Geschichte. Die schauspielerischen Leistungen seien hervorragend, alle Darsteller spielten ihre Rollen ernsthaft und hatten dennoch Spaß dabei.[4]