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Jano Rübo

deutscher Judoka From Wikipedia, the free encyclopedia

Jano Jasper Rübo (* 11. Dezember 2002 in Bonn) ist ein deutscher Judoka, der in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm antritt.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Jano Rübo
Voller Name Jano Jasper Rübo
Nation Deutschland Deutschland
Geburtstag 11. Dezember 2002
Geburtsort Bonn, Deutschland
Größe 178 cm
Gewicht 73 kg
Beruf Sportsoldat
Karriere
Graduierung

1. Dan - Shodan 

Verein SSF Bonn
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Europaspiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften
Bronze 2025 Budapest Mannschaft
Europameisterschaften
Silber 2023 Krakau Mannschaft
Bronze 2024 Zagreb Mannschaft
Bronze 2025 Podgorica Mannschaft
Logo der Europäischen Olympischen Komitees
 Europaspiele
Silber 2023 Krakau Mannschaft
Weltmeisterschaften U21
Bronze 2022 Guayaquil Mannschaft
Bronze 2021 Olbia Mannschaft
Deutsche Einzelmeisterschaften
Gold 2026 Duisburg bis 73 kg
Bronze 2024 Stuttgart bis 73 kg
Silber 2023 Stuttgart bis 73 kg
Bronze 2022 Stuttgart bis 73 kg
Deutsche Einzelmeisterschaften U18
Gold 2019 Leipzig bis 60 kg
Gold 2018 Herne bis 55 kg
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Sportliche Karriere

Jano Rübo begann bereits mit sechs Jahren beim SSF Bonn mit dem Judo.[1] Schon in jungen Jahren wurde er mehrfach Bonner Stadtmeister. Er besuchte die Sportklasse des Tannenbusch-Gymnasiums Bonn, einer Eliteschule des Sports.[2] Im Zuge seiner sportlichen Erfolge in den unteren Altersklassen, unter anderem dem Sieg bei den U15 westdeutschen Meisterschaften 2016[3], zog er mit 15 Jahren in das Sportinternat des 1. FC Köln, um regelmäßiger im nebenan gelegenen Olympiastützpunkt Rheinland trainieren zu können.[4] Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften U18 im Judo 2018 und 2019 konnte Rübo jeweils die Goldmedaille gewinnen.[5][6] Erste internationale Erfolge feierte er bei den Junioren mit einem fünften Platz bei den U21-Europameisterschaften 2021 in Luxemburg[7] sowie mit Bronze-Medaillen mit der Mannschaft bei den U21-Weltmeisterschaften 2021 in Olbia, Sardinien[8] und 2022 in Guayaquil, Ecuador[9]. Seine Karriere bei den Junioren schloss er als viertplatzierter der Weltrangliste ab.

In seinem ersten Jahr bei den Herren wurde Rübo Zweiter bei den Deutschen Einzelmeisterschaften[10][11] und gewann den Senior European Cup 2023 in Dubrovnik[12], bei dem er sich auch im Folgejahr die Goldmedaille sichern konnte.[13] Bei seinem zweiten Einsatz bei einem Grand Slam der IJF World Tour erreichte er in Abu Dhabi den 7. Platz.[14] Außerdem nahm er für Deutschland bei den Europaspielen 2023 in Krakau, Polen teil, wo er mit der Mannschaft eine Silbermedaille gewann.[15] Bei den World Combat Games in Riad, Saudi-Arabien belegte er mit der Mannschaft den fünften Platz.[16] In Potsdam erreichte Rübo bei den U23-Europameisterschaften in der Gewichtsklasse bis 73 kg den fünften Platz[17] und wurde mit der Mannschaft U23-Europameister.[18] Bei den Europameisterschaften 2024 in Zagreb, Kroatien gewann Rübo mit dem deutschen Team eine Bronze-Medaille[19] und belegte bei den Weltmeisterschaften 2024 in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate im Mixed-Team den fünften Platz.[20] 2026 gewann Rübo die Deutschen Einzelmeisterschaften.[21]

Jano Rübo bestritt seine erste Saison in der Deutschen Judo-Bundesliga 2022 mit der SUA Witten[22] und erreichte mit dem Verein in der Finalrunde den dritten Platz.[23] Für die Saison 2023 wechselte er zum KSV Esslingen, mit dem er im Finale den Rekordmeister TSV Abensberg besiegen und damit bei der neunten Finalteilnahme die erste Meisterschaft des KSV Esslingen sichern konnte.[24][25] In der Bundesligasaison 2024 kämpft Jano Rübo für das Hamburger Judo-Team e.V.[26]

Seit 2019 ist Rübo Teil der deutschen Judonationalmannschaft und seit 2022 Teil des Perspektivkaders des DJB[27].

Privatleben

Jano Rübo ist Sportsoldat in der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Köln, wo er auch lebt und trainiert.[28] Neben seiner Judo-Karriere absolviert er ein Studium der Psychologie an der SRH Fernhochschule.[1]

Fußnoten

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