Janos Belik
ungarischer Basketballspieler
From Wikipedia, the free encyclopedia
Janos Belik (* 6. Januar 1943; † 30. März 2021)[1] war ein ungarischer Basketballspieler, -trainer und -funktionär.
Laufbahn
1968 verließ Belik Ungarn aus politischen Gründen[2] und kam zum Bundesligisten MTV 1846 Gießen, mit dem er in der Saison 68/69 Pokalsieger und Vizemeister wurde.[3] Nach einem Spieljahr in Mittelhessen wechselte der Aufbauspieler 1969 zum USC München,[4] mit dem er unter der Leitung von Trainer Laszlo Lakfalvi 1971 deutscher Vizemeister wurde.[5]
Belik blieb nach dem Ende der Leistungssportkarriere in München. Als Trainer war er beim TSV Dachau, dann beim Männer-Zweitligisten SG BC/USC München tätig. 1987 führte er die Damen der SG München als Trainer zum Gewinn des Deutschen Pokalwettbewerbs.[6] Bis 2014 war er 20 Jahre Vorsitzender von München Basket, dem Nachfolgeverein des USC München.[7] Bis Ende März 2016 leitete er die Vereinsgeschäftsstelle. Im August 2016 wurde die Heimspielstätte Doppelhalle an der Dachauerstraße vereinsintern in Janos-Belik-Halle umbenannt.[8] Beruflich war der Vater einer Tochter als Elektroingenieur tätig und betrieb in München ein eigenes Unternehmen.[9] Bis 2005 war er Geschäftsführer der FIBA Europe Properties GmbH.[10]