Jean-Pierre Hagmann
Schweizer Gehäusemacher und Gewinner des Prix Gaïa
From Wikipedia, the free encyclopedia
Leben
Hagmann wurde 1940 als Sohn schweizerisch-deutscher Eltern geboren. Er war von Geburt an schwerhörig und besuchte Sonderschulen.[3] 1957 begann er nach einem Praktikum beim Genfer Juwelier Ponti Gennari eine Lehre.[3] Nachdem er zu einem anderen Juwelier gewechselt und dort nur Armbänder an Rolex-Uhren angebracht hatte, wechselte er seine Arbeit und begann mit der Restaurierung von Oldtimer-Motorrädern. 1971 begann er beim Uhrenhersteller Jean-Pierre Ecoffey zu arbeiten und leitete deren Gehäuseabteilung. 1984 eröffnete Hagmann seine eigene Gehäusewerkstatt in Genf und arbeitete für führende[4] Uhrenmanufakturen wie Svend Anderson, Akrivia, Audemars Piguet, Vacheron Constantin, Concord, Breitling, Blancpain, Hublot, Franck Muller, Movado, Jaeger-LeCoultre und Vacheron Constantin.[3] Auch Rolex, Longines und Gerald Genta gehörten zu seinen Kunden.[3] Ein intensive Zusammenarbeit hatte er mit Patek Philippe.[1][2] Seine Gehäuse tragen das Markenzeichen JHP.[5]
Rezeption
Hagmann galt als eine Legende[4] im Beruf des Gehäusemachers.[6] Er wird als einer der besten[7] und berühmtesten Gehäusebauer des 20. Jahrhunderts bezeichnet.[8] Zu seinen bekanntesten Werken zählt eine Serie von Minutenrepetition-Gehäusen für Patek Philippe, weil sie für ihre aussergewöhnliche Klangqualität geschätzt werden.[4] Das Prunkstück seiner Arbeit war das Patek Philippe Star Kaliber 2000.[3]