Jean Bineau

französischer Politiker, Mitglied der Nationalversammlung From Wikipedia, the free encyclopedia

Jean Martial Bineau (* 18. Mai 1805 in Gennes, Département Maine-et-Loire; † 8. September 1855 in Chatou, Département Seine-et-Oise, heute: Département Yvelines) war ein französischer Politiker, der unter anderem zwischen 1849 und 1851 Minister für öffentliche Arbeiten sowie von 1852 bis 1855 Finanzminister war.

Jean Martial Bineau

Leben

Grabstätte von Jean Martial Bineau auf dem Pariser Cimetière de Montmartre.

Jean Martial Bineau absolvierte Studien an der École polytechnique sowie der École des mines de Paris und war danach als Generalinspektor der Bergwerke tätig, wobei er sich durch mehrere bemerkenswerte Entdeckungen einen Namen erwarb. Am 19. Juni 1841 wurde er im Département Maine-et-Loire Mitglied der Abgeordnetenkammer (Chambre des députés) und gehörte dieser beziehungsweise Verfassungsgebenden Nationalversammlung (Assemblée nationale constituante) der Zweiten Republik und der Nationalen Legislativversammlung (Assemblée nationale législative) nach seinen Wiederwahlen am 9. Juli 1842, 1. August 1846, 23. April 1848 und 13. Mai 1849 zwischen dem 19. Juni 1841 und dem 2. Dezember 1851 an.

Am 31. Oktober 1849 wurde Bineau in das Kabinett D’Hautpoul berufen und bekleidete in diesem bis zum 9. Januar 1851 den Posten des Ministers für öffentliche Arbeiten (Ministre des Travaux publics), woraufhin Pierre Magne[1] seine Nachfolge antrat.[2][3]

Er übernahm am 22. Januar 1852 im Kabinett Bonaparte II das Amt als Finanzminister (Ministre des Finances) und behielt dieses Amt nach der Gründung des Zweiten Kaiserreiches vom 2. Dezember 1852 bis zu seiner Ablösung durch Pierre Magne 3. Februar 1855 auch im Kabinett Bonaparte III.[4][5][6] Er war zugleich vom 27. März 1852 bis zu seinem Tode am 8. September 1855 Mitglied des Senats (Sénat). 1852 wurde er ferner als Nachfolger von Gédéon Florentin de Marcombe Präsident des Generalrates des Département Maine-et-Loire und bekleidete auch dieses Amt bis zu seinem Tode, woraufhin Charles Louvet seine Nachfolge antrat.[7] Nach seinem Tode wurde er auf dem Pariser Cimetière de Montmartre beigesetzt.

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Einzelnachweise

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