Jean Drouyn
französischer Priester und Jurist
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Werk
Drouyns übersetzte das Narrenschiff ausgehend von zwei unterschiedlichen Quellen. Seine La nef des folz du monde ist eine Prosaüberarbeitung der französischen Versübersetzung von Pierre Riviere. Vermarktet wurde das Werk als eine direkte Übersetzung von Jakob Lochers lateinischer Übersetzung.[4] La nef des folz du monde diente wiederum Henry Watson als Vorlage für seine englische Übersetzung.[5] Zusätzlich erweiterte und übersetzte Drouyn Josse Bades lateinische Narrenschiffübersetzung ins Französische unter dem Titel La nef des folles.[3]
Auch La vie des trois Maries schrieb Drouyn aus einer französischen Versvorlage des Karmeliters Jean de Venette in Prosa um.[6] Zwischen Fertigstellung 1505 und Veröffentlichung der Trois Maries vergingen sechs Jahre. Es kam dank Claude Nourry, mit welchem Drouyn zusammen an Guillaume Alexis’ Blazon des fausses amours arbeitete, 1511 zum Druck.[6]
Werkausgaben
- Sebastian Brant: La nef des folz du monde. Übers. von Jean Drouyn. Guillaume Balsarin, Lyon 1498. USTC 767199.
- Josse Bade: La nef des folles. Übers. von Jean Drouyn. Geoffroy de Marnef, Paris 1498 USTC 70865.
- Jean de Venette: La vie des trois Maries, de leur mere, de leurs enfans & de leurs maris. Übers. von Jean Drouyn. Claude Nourry, Lyon 1511 USTC 13285.