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Jean Dréville

französischer Filmregisseur und Drehbuchautor From Wikipedia, the free encyclopedia

Jean Dréville (* 20. September 1906 in Vitry-sur-Seine; † 5. März 1997 in Paris) war ein französischer Filmregisseur und Drehbuchautor.

Leben

Jean Dréville begann sein Berufsleben im Alter von 16 Jahren als Zeichner, dann wurde er Plakatmaler, Fotograf und schließlich Filmjournalist. Er gab drei Filmkunst-Magazine heraus, darunter 1925 bis 1927 die Cinégraphie.

Noch vor dem Beginn der Tonfilm-Ära begann er mit eigenen Inszenierungen, unter anderem einer Dokumentation über den Spielfilm Das Geld von Regisseur Marcel L’Herbier. Danach inszenierte er selbst insgesamt über drei Dutzend Spielfilme, die in der Regel als nicht überragende, aber gut gemachte Konfektionsware gelten. In den 1960er Jahren wechselte er zum Fernsehen. Außerdem war Dréville als Funktionär mehrerer berufsständischer Organisationen des Filmgewerbes aktiv, darunter ab 1967 als Schatzmeister der Association des auteurs de films.[1]

Filmografie (Auswahl)

  • 1928: Autour de L'Argent (Kurz-Dokumentarfilm)
  • 1937: Mama Kolibri (Maman colibri)
  • 1945: Der Nachtigallenkäfig (La Cage aux rossignols)
  • 1946: Entfesselte Leidenschaften (Ferme du pendu)
  • 1947: In Teufels Krallen oder Der Doppelgänger (Copie conforme)
  • 1948: Die Nervensägen (Les casse-pieds)
  • 1949: Rückkehr ins Leben (Retour à la vie)
  • 1952: Das Geheimnis vom Bergsee (auch französ. Vers. La fille au fouet)
  • 1952: Die sieben Sünden (Les sept péchés capitaux) - Regie der 2. Episode
  • 1953: Hélène Boucher: Ein Fliegerleben (Horizons sans fin)
  • 1954: Bartholomäusnacht (La reine Margot)
  • 1955: Zwischenlandung in Paris (Escale à Orly)
  • 1958: Der unfreiwillige Raketenflieger (A pied, à cheval et en spoutnik)
  • 1958: Die Nacht hat schwarze Augen (Fekete szem ejszakaja)
  • 1960: Normandie-Njemen
  • 1962: Der junge General (La Fayette)
  • 1969: Die Lederstrumpferzählungen (TV)

Einzelnachweise

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