Jeff Paris
britischer Mathematiker
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Jeffrey Bruce Paris (* 1944) ist ein britischer Mathematiker, der sich mit mathematischer Logik beschäftigt. Er ist Professor an der University of Manchester, wo er 1969 bei Robin Gandy promoviert wurde (Large Cardinals and the Generalized Continuum Hypothesis).[1]

Leben und Wirken
Bekannt wurde er durch das Paris-Harrington-Theorem von 1977[2][3] mit Leo Harrington, in dem zum ersten Mal die Nichtbeweisbarkeit eines wahren Satzes der elementaren Arithmetik aus den Peano-Axiomen der Arithmetik gezeigt wurde. Die Existenz solcher wahrer, aber nicht beweisbarer Sätze war nach dem Unvollständigkeitssatz von Gödel allgemein für (genügend reichhaltige) formale Systeme bekannt, aber Paris und Harrington lieferten erstmals ein elementares Beispiel, das aus der Ramsey-Theorie stammte. 1982 zeigte er mit Laurie Kirby, dass der Satz von Goodstein nicht mit Methoden der Peano-Arithmetik beweisbar ist (Satz von Kirby und Paris).[4]
1983 erhielt er den Whitehead-Preis. 1999 wurde er in die British Academy gewählt.
Schriften
- The uncertain reasoner’s companion: a mathematical perspective, Cambridge University Press, 1994, ISBN 0-521-46089-1
Weblinks
- Professor Jeff B. Paris – Homepage an der University of Manchester
- Eric W. Weisstein: Natural Independence Phenomenon. In: MathWorld (englisch).
- Jeffrey Bruce Paris in der Datenbank zbMATH