Jelena Surenowna Melkumjan
sowjetische bzw. russische Orientalistin, Politologin und Hochschullehrerin
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Jelena Surenowna Melkumjan (armenisch Ելենա Սուրենի Մելքումյան; russisch Елена Суреновна Мелкумян; * 8. Juli 1944 in Kirowakan) ist eine sowjetische bzw. russische Orientalistin, Politologin und Hochschullehrerin armenischer Herkunft.[1][2]
Leben
Melkumjan studierte am Institut der Orientalischen Sprachen bei der Lomonossow-Universität Moskau (MGU) mit Abschluss 1968.[2][3]
Von 1976 bis 1994 war Melkumjan wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Orientstudien der Akademie der Wissenschaften der UdSSR (AN-SSSR, seit 1991 Russische Akademie der Wissenschaften (RAN)).[3] Sie verteidigte 1979 ihre Kandidat-Dissertation über die Besonderheiten der sozialpolitischen Entwicklung des unabhängigen Kuwaits mit Erfolg für die Promotion zur Kandidatin der historischen Wissenschaften.[4]
Ab 1994 lehrte Melkumjan als Dozentin des Lehrstuhls für Politologie des Orients des Instituts der Länder Asiens und Afrikas bei der MGU (bis 2006).[3] Sie verteidigte 1999 erfolgreich ihre Doktor-Dissertation über die Rolle und Position des Golf-Kooperationsrats der Arabischen Staaten in den globalen und regionalen Prozessen für die Promotion zur Doktorin der politischen Wissenschaften.[5] Von 2006 bis 2020 war sie Professorin des Lehrstuhls des modernen Orients der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität.[2][3] Seitdem ist sie führende wissenschaftliche Mitarbeiterin des Zentrums für Arabische und Islamische Studien des Instituts für Orientstudien der RAN.[3]
Weblinks
- Katalog der Russischen Nationalbibliothek: Мелкумян, Елена Суреновна