Jellyfin

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Jellyfin ist ein kostenloser Open-Source-Medien-Server, der eine Reihe von Multimedia-Anwendungen zum Organisieren, Verwalten und Freigeben digitaler Mediendateien bietet. Jellyfin besteht aus einer Serveranwendung, die auf einem Rechner mit Microsoft Windows, MacOS, Linux oder in einem Docker-Container installiert wird,[4] und einer anderen Anwendung, die auf einem Client-Gerät wie einem Smartphone, Tablet, Smart-TV, Streaming Media Player, einer Spielkonsole oder in einem Webbrowser läuft.[5] Jellyfin kann zudem auch Medien an DLNA und Chromecast-fähige Geräte bereitstellen.[6] Jellyfin ist ein Fork von Emby.[7]

Schnelle Fakten Basisdaten ...
Jellyfin
Jelly-banner-light

Jellyfin v10.6.0 Web Client
Basisdaten
Entwickler Jellyfin Team
Erscheinungsjahr 30. Dezember 2018
Aktuelle Version 10.11.5[1]
(15. Dezember 2025)
Betriebssystem Microsoft Windows, macOS, Linux, Android, iOS, iPadOS, Amazon Fire TV, Kodi, Roku, Xbox One, Xbox Series X/S, Docker
Programmier­sprache C#[2], JavaScript
Kategorie Media Server
Lizenz GNU General Public License, Version 2[3]
deutschsprachig ja
jellyfin.org
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Funktionen

Jellyfin folgt einem Client-Server-Modell, was erlaubt, dass mehrere Benutzer und Clients sich verbinden und digitale Medien streamen. Da Jellyfin ein eigenständiger Server ist, gibt es keine Abonnements. Der volle Funktionsumfang von Jellyfin kann kostenfrei genutzt werden. Da Jellyfin keine externen Verbindungen oder Drittanbieter-Authentifizierungen verwendet, funktioniert Jellyfin auch in einem isolierten Intranet. Da Jellyfin seine Ursprünge in Emby hat, funktionieren manche Emby-Clients inoffiziell noch mit Jellyfin. Jellyfin unterstützt keine direkte Migration von Emby nach Jellyfin.[8]

Durch Plugins lassen sich Jellyfins Funktionen erweitern. Das Projekt stellt ein offizielles Repository für Plugins bereit, lässt jedoch auch Plugins von anderen Quellen zu.[9]

Einer der Hauptvorteile von Jellyfin liegt in der Art und Weise, wie es mit Live-TV und TV-Tunern umgeht. Während andere Medienserver wie z. B. Plex eine Grenze für die Anzahl der Kanäle hat (max. 480), hat Jellyfin keine solche Grenze.

Die Version 10.6.0 der Server-Software führte eine Funktion, bekannt als „SyncPlay“ ein, die mehreren Nutzern die Möglichkeit bietet, Medieninhalte gemeinsam und synchronisiert zu konsumieren. Die Möglichkeit, epub-E-Books zu lesen, wurde ebenfalls hinzugefügt. Zudem können nun mehrere Plugin-Repositorys genutzt werden, wodurch die Nutzung inoffizieller Plugins erleichtert wird.[10]

Entwicklung

Das Projekt startete am 8. Dezember 2018, als die Mitgründer Andrew Rabert und Joshua Boniface zusammen mit anderen Nutzern beschlossen, als direkte Reaktion auf die Schließung der Open-Source-Entwicklung Emby zu forken.[11][12][13][14] Die erste Version wurde am 30. Dezember 2018 veröffentlicht.[15]

Versionen

Weitere Informationen Version, Veröffentlichung ...
Version Veröffentlichung Anmerkungen
10.10.0 26. Oktober 2024 Unterstützung für Mediensegmente (zum Beispiel Kennzeichnung von Intros), Trickplay-Verbesserungen, Transkodierungs- und Wiedergabe-Verbesserungen
10.9.0 11. Mai 2024
10.8.0 11. Juni 2022
10.7.0 8. März 2021
10.6.0 19. Juli 2020 Einführung der SyncPlay-Funktion & epub-Lesen
10.5.0 8. März 2020 hardwarebeschleunigte Kodierung und Dekodierung für den Raspberry Pi hinzugefügt
10.4.0 6. Oktober 2019
10.3.0 19. April 2019
10.2.0 16. Februar 2019
10.1.0 25. Januar 2019
10.0.0 7. Januar 2019
3.5.2-5 30. Dezember 2018 Einzige Version, die die ursprüngliche Emby-Versionsnummerierung verwendet
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Siehe auch

Einzelnachweise

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