Jens Lemanski

deutscher Philosoph und Wissenschaftshistoriker From Wikipedia, the free encyclopedia

Jens Lemanski (* 1981 in Hattingen) ist ein deutscher Philosoph und Wissenschaftshistoriker.[1] Er ist Geschäftsführer des Zentrums für Wissenschaftstheorie an der Universität Münster und Professor für Philosophie an der FernUniversität Hagen.

Leben

Jens Lemanski promovierte in Philosophie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, in Philologie an der Università del Salento und habilitierte sich an der Fernuniversität in Hagen. Er hat von 2009 und 2025 an den Universitäten in Mainz, Bochum, Münster, Hagen und Tübingen gearbeitet. Seit 2025 ist er außerplanmäßiger Professor an der FernUniversität in Hagen und Geschäftsführer des Zentrums für Wissenschaftstheorie an der Universität in Münster.[2] Dort leitet er auch Projekte zu Logikdiagrammen und visueller Kommunikation.[3][4]

Lemanski ist Mitherausgeber von History and Philosophy of Logic, Historia Logicae, einiger Bereiche bei PhilPapers[5] und Mitglied des Vorstandskomitees von Theory and Application on Diagrams.[6]

Publikationen (Auswahl)

Monographien

  • Christentum im Atheismus. London, Bd. 1: 2009, Bd. 2: 2011.
  • Summa und System. Paderborn 2013.
  • Welt und Logik. London 2021. (engl. Fassung: World and Logic. London 2021).

Herausgeberschaft

  • Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts? Hg. mit Daniel Schubbe, Rico Hauswald. Hamburg 2013.
  • Language, Logic, and Mathematics in Schopenhauer. Cham 2020.
  • Schopenhauer-Lexikon. Hg. mit Daniel Schubbe. Paderborn 2021.
  • Logic, Spatial Algorithms and Visual Reasoning. Hg. mit Andrew Schumann. Special Issue v. Logica Universalis, 16, 2022.
  • Historia Logicae and its Modern Interpretation. Hg. mit Ingolf Max. London 2023.
  • Diagrammatic Representation and Inference. 14th International Conference, Diagrams 2024, Münster, Germany, September 27 – October 1, 2024, Proceedings. Hg. mit Mikkel Willum Johansen, Emmanuel Manalo, Petrucio Viana, Reetu Bhattacharjee, Richard Burns. (LNCS, volume 14981) Cham 2024.

Einzelnachweise

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