Jingle Bell Heist – Der große Weihnachtsraub
Film von Michael Fimognari (2025)
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Jingle Bell Heist – Der große Weihnachtsraub (Originaltitel Jingle Bell Heist) ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2025 von Regisseur Michael Fimognari nach einem Drehbuch von Abby McDonald mit Olivia Holt und Connor Swindells.[2]
| Film | |
| Titel | Jingle Bell Heist – Der große Weihnachtsraub |
|---|---|
| Originaltitel | Jingle Bell Heist |
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Länge | 96 Minuten |
| Altersempfehlung | ab 6 (DE) ab 10 (AT)[1] |
| Produktionsunternehmen |
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| Stab | |
| Regie | Michael Fimognari |
| Drehbuch | Abby McDonald |
| Produktion | Matt Kaplan |
| Musik | Steve Hackman |
| Kamera | Michael Fimognari |
| Schnitt | Jeffrey M. Werner |
| Besetzung | |
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| → Synchronisation | |
Handlung
Sophia arbeitet als Verkäuferin im Kaufhaus Sterlings in London und kümmert sich um ihre krebskranke Mutter. Beim Diebstahl wird Sophia heimlich vom Techniker Nick, der das Überwachungssystem des Kaufhauses installiert hat, gefilmt. Mit den Aufnahmen setzt Nick Sofia unter Druck, er möchte, dass sie ihm bei einem größeren Raub hilft. Andernfalls würde er die Aufnahmen an den Kaufhaus-Eigentümer Maxwell Sterling weiterleiten. Nick war erst kürzlich wegen eines Diebstahls unschuldig im Gefängnis, den ihm Maxwell angehängt hatte, um seine eigenen Versicherungsbetrügereien zu decken.
Der Arzt von Sophias Mutter schlägt eine Stammzelltransplantation vor, allerdings müssten sie die Kosten hierfür selbst tragen. Daher geht Sophia auf Nicks Vorschlag ein, unter der Bedingung, dass sie sich die Beute zur Hälfte teilen. Nachdem ein erster Versuch scheitert, findet Sophie heraus, dass Maxwell Sterling 500.000 Pfund Sterling in einem privaten Safe aufbewahrt und sie überzeugt Nick, zu Weihnachten in sein Penthouse einzubrechen und das Geld zu stehlen.
Während Sophia dafür sorgt, dass sie am Sicherheitsdienst vorbeikommen, soll sich Nick an Sterlings getrennt lebende Frau Cynthia heranmachen, um einen Schlüsselanhänger zu organisieren, der alle 60 Sekunden einen neuen Zugangscode generiert. Auf einer Weihnachtsfeier spricht Nick sie an, allerdings realisiert Cynthia einige Zeit später, dass es sich bei Nick um jene Person handelt, die für Maxwells Versicherungsbetrug im Gefängnis gesessen ist und sie fordert eine Beteiligung, dafür erhalten sie den Schlüsselanhänger. Am Heiligen Abend brechen Nick und Sophie in Sterlings Büro ein. Im Safe finden sie ein zweites biometrisches Schloss, das sich unerwartet mit einer DNA-Probe von Sophia öffnen lässt, weil sie Sterlings Tochter ist, die er verleugnet hatte, nachdem er ihre ebenfalls im Kaufhaus tätige Mutter entlassen und im Stich gelassen hatte.
Bevor Nick und Sophie fliehen können, werden sie von einem Wachmann aufgehalten. Sophie überredet ihn, sie gehen zu lassen, indem sie Sterlings Versicherungsbetrügereien aufzeigt, für die Nick unschuldig im Gefängnis saß und für die der Kollege des Wachmanns gefeuert wurde. Inzwischen trifft Maxwell Sterling mit der Polizei ein, die zahlreiche von ihm zuvor als gestohlen gemeldete Wertgegenstände in seinem eigenen Safe vorfindet. Cynthia hatte dies eingefädelt, um die Firma zu übernehmen und sich für Nick und andere ungerecht behandelte Angestellte an Maxwell zu rächen.
Maxwell Sterling wird von der Polizei verhaftet. Sophie und Nick erhalten von Cynthia genügend Geld, um ihre finanziellen Probleme lösen zu können. Sophies Mutter begibt sich in Behandlung und Nick zieht in eine eigene Wohnung, um näher bei seiner Tochter zu sein. Sophie und Nick beginnen eine Beziehung, gemeinsam feiern sie Weihnachten im Kreise ihrer Familienangehörigen und Freunde.
Synchronisation
Die deutsche Synchronisation übernahm die EVA Studios Germany GmbH. Das Dialogbuch schrieb Tanja Schmitz, die auch Dialogregie führte.[3]
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher[3] |
|---|---|---|
| Ali Zafar | Belal Sabir | Tobias Schmitz |
| Bethany | Ellie Nunn | Leonie Dubuc |
| Brianna | Poppy Drayton | Laura Oettel |
| Cynthia Sterling | Lucy Punch | Antje von der Ahe |
| Det. Jones | Homer Todiwala | Rainer Fritzsche |
| Leo Stein | James Dryden | Lasse Dreyer |
| Lori | Mariah Louca | Carmen Katt |
| Lulu | Jess Lloyd-Jones | Tanja Schmitz |
| Maxwell Sterling | Peter Serafinowicz | Axel Malzacher |
| Nick O’Connor | Connor Swindells | Jeremias Koschorz |
| Ralph | Michael Salami | Bernd Egger |
| Rita | Natasha Joseph | Silvia Mißbach |
| Sophia | Olivia Holt | Özge Kayalar |
Produktion und Hintergrund
Der Film wurde von Ace Entertainment und TeaShop Films produziert, als Produzent fungierte Matt Kaplan.[4][5] Dreharbeiten fanden im Dezember 2023 in London statt.[6] Gedreht wurde unter anderem im Stadtteil Brixton im Loughborough Hotel, in Eltham und in Bow.[7]
Die Kamera führte Regisseur Michael Fimognari, die Musik schrieb Steve Hackman. Gwen Stefani steuerte mit Shake the Snow Globe und Hot Cocoa zwei Originaltitel für den Film bei.[7] Die Montage verantwortete Jeffrey M. Werner. Das Production-Design gestaltete Anna Papa und das Kostümdesign Skye Stewart-Short.[5] Michael Fimognari inszenierte für Netflix zuvor unter anderem To All the Boys: Always and Forever (2021).[8] Das Drehbuch wurde 2022 in die Black List der unverfilmten Drehbücher Hollywoods aufgenommen.[9][10]
Auf Netflix wurde der Film am 26. November 2025 veröffentlicht.[2] Nach A Merry Little Ex-Mas und Champagne Problems und vor My Secret Santa war dies der dritte von vier neuen Netflix-Weihnachtsfilmen 2025.[8]
Musik
- Jingle Bell Heist Jam (feat. Cory Henry, TaRon Lockett, Nick Clark & Lucia Micarelli)[11]
- Jingle Bell Heist (feat. Lucia Micarelli)
- The Things People Lose
- Get to Work
- Encounter at the Counter
- You Don’t Have to Do This
- O Tannenbaum
- Mooshy Fox Fight (feat. Lucia Micarelli)
- There Was a Robbery
- Casing Sterling’s Office I
- Castorlock
- Casing Sterling’s Office II
- There Are Less Risky Ways
- If You Stayed
- SantaCon Caper
- O Come, All Yee Faithful
- The Gala
- What’s Your Secret
- Caught in the Crosshairs
- Pretty Idiots
- Christmas Eve
- We’re Partners (feat. Lucia Micarelli)
- The Heist Begins (feat. Lucia Micarelli)
- I’m Sorry I Didn’t Tell You & The Heist Continues
- Here Come the Police
- The Tchaikovsky Jump (feat. Lucia Micarelli)
- The Kiss (feat. Lucia Micarelli)
- It’s You and Me (feat. Lucia Micarelli)
Rezeption
Kritiken
Stand Ende Januar 2026 weist Rotten Tomatoes nach Auswertung von 24 Rezensionen eine Positivquote von 75 Prozent aus.[12] Bei Metacritic erhielt der Film am 12. Dezember 2025 einen Metascore von 58 von 100 möglichen Punkten, der auf fünf Rezensionen basierte.[13]
Veronica Loop schrieb auf martincid.com, dass ein Aspekt, der diese Produktion über den Durchschnitt hebe, die Musik sei. Die Geschichte über wirtschaftliche Verzweiflung stelle eine reife Weiterentwicklung der Festtagsinhalte von Netflix dar, der Film strebe danach, mehr als nur ein Lückenfüller im Katalog zu sein.[7]
Oliver Armknecht vergab auf film-rezensionen.de sechs von zehn Punkten. Der Film kombiniere mehrere Genres zu einem ungewöhnlichen Beitrag. Sehr weihnachtlich sei das zwar nicht, Spaß mache das Ganze aber schon.[14]
Dani Maurer bewertete den Film auf outnow.ch mit vier von sechs Sternen. Dieser mache vor allem im Mittelteil und gegen Ende großen Spaß und eigne sich hervorragend als Alternative zu Lebkuchen und schmalzigen US-Produktionen. Jingle Bell Heist sei ein Film zum Gernhaben, der zwischendurch mal schwächere, dann aber wieder ganz starke Momente habe, die ihn am Ende mehr als nur sehenswert machten.[15]
Christian Oehmigen (62 von 100 Punkte) meinte auf filmpluskritik.com, dass sich der Streifen von typischen Netflix-Produktionen abhebe. Das liege vor allem an den sympathischen Hauptdarstellern, während die Nebenfiguren und die eindimensionalen Widersacher mehr Tiefe vertragen hätten. Für einen entspannten Vorweihnachtsabend tauge der Film trotzdem, nicht zuletzt dank des stimmungsvoll eingefangenen, weihnachtlichen Londons.[16]
Abrufe
Am Starttag gelangte der Film in 46 Ländern auf Platz eins der Netflix-Film-Charts.[17][18] Im November 2025 erreichte der Film laut digital i 581.000 deutsche Haushalte und lag damit auf Platz zwölf der Streaming-Film-Charts.[19]