Jo Freeman
amerikanische Feministin, Politologin, Schriftstellerin und Anwältin
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Jo Freeman (* 26. August 1945 in Atlanta) ist eine US-amerikanische Autorin, Aktivistin, Politikwissenschaftlerin und Anwältin. Während ihres Studiums an der University of California, Berkeley in den 1960er-Jahren nahm sie aktiv an der Bürgerrechtsbewegung teil. Sie setzte sich für die Rechte afroamerikanischer Personen sowie für die Frauenrechte ein. Freeman hat zahlreiche Bücher und wissenschaftliche Artikel über die Bürgerrechtsbewegung sowie über Frauen in Politik und Gesellschaft verfasst. Dazu gehören unter anderem die Essays The Tyranny of Structurelessness und The Legal Basis of the Sexual Caste System, die sie unter dem Pseudonym Joreen veröffentlichte.
Leben und Wirken
Herkunft und beruflicher Werdegang
Jo Freeman wurde im Jahr 1945 in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia geboren. Ihre Mutter, Helen Mitchell Freeman (1909–1973) diente als First Lieutenant im Women’s Army Corps. Kurz nach der Geburt ihrer Tochter zog Helen mit ihr nach Los Angeles, Kalifornien, wo sie an der Birmingham Junior High School unterrichtete. Jo Freeman besuchte die Birmingham Junior High School sowie die Birmingham Senior High School. Ihren Schulabschluss absolvierte sie 1961 mit Bestnote an der Granada Hills High School in Granada Hills (Los Angeles).[1]
Im Jahr 1961 nahm Freeman ihr Studium an der University of California, Berkeley (UC Berkeley) auf und schloss 1965 ihren Bachelor of Arts in Politikwissenschaft mit Auszeichnung ab. 1968 begann sie ein Aufbaustudium in Politikwissenschaft an der Universität von Chicago, wo sie 1972 ihren Master of Arts erhielt und 1973 promovierte. Ihre Dissertation mit dem Titel The Politics of Women's Liberation: A Case Study of an Emerging Social Movement and Its Relation to the Policy Process wurde zwei Jahre später veröffentlicht.[2][3]
Nach der Promotion unterrichtete Freeman vier Jahre lang an der State University of New York. Anschließend ging sie für zwei Jahre nach Washington, D.C., wo sie zunächst als Stipendiatin der Brookings Institution und danach in der American Political Science Association (APSA) tätig war. Im Jahr 1979 nahm sie ihr Studium an der New York University School of Law auf, welches sie 1982 mit dem Juris Doctor abschloss. Ihre Zulassung als Rechtsanwältin im Bundesstaat New York erhielt sie 1983. Bis zum Jahr 2001 war sie in New York als praktizierende Rechtsanwältin tätig, anschließend widmete sie sich hauptberuflich dem Schreiben.[4][5]
Studentische Aktivistin in Berkeley
Während ihres Studiums an der University of California in Berkeley war Freeman bei den Young Democrats sowie in der studentischen Organisation SLATE (Students for Liberal Action) aktiv. Letztere setzte sich unter anderem für die Meinungsfreiheit, den Schutz der Bürgerrechte, die Bekämpfung von Diskriminierung und den Stopp von Atombombentests ein. Freeman schrieb für die Gruppe unter anderem Artikel in der Studentenzeitung Cal Reporter sowie im SLATE Supplement, einem Ergänzungsband zum Studienführer der UC Berkeley („General Catalogue“).[6]
Freeman war als SLATE-Mitglied aktiv an der Aufhebung des sogenannten Speaker Bans an der UC Berkeley beteiligt. Ziel war es, die Vorschrift aufzuheben, die es bestimmten politischen Redner/-innen verbot, auf dem Campus der Universität Reden zu halten. Dieses Verbot betraf insbesondere solchen Personen, die als kontrovers galten und bestand seit 1930. So wurde beispielsweise Malcolm X 1961 ein Redeverbot erteilt, weil er als religiöser Führer galt. Dagegen wurde dem Baptistenpfarrer Billy Graham und dem anglikanischen Bischof James Pike im gleichen Jahr die Redeerlaubnis gegeben. Nachdem der Speaker Ban im Sommer des Jahres 1963 aufgehoben wurde, wurde Malcolm X als erster als kontrovers geltender Sprecher zugelassen. Er hielt am 11. Oktober 1963 schließlich eine Rede an der UC Berkeley. Als stellvertretende Vorsitzende war Freeman eines der vier SLATE-Mitglieder, die Malcolm X persönlich begrüßen konnten.[7][8][9]
Eines der weiteren Ziele von SLATE war es, dass Studenten die gleichen Rechte auf dem Campus erhalten sollten, die sie auch außerhalb hatten. Seit Mitte der 1930er Jahre waren allerdings politische Aktivitäten auf dem Campus verboten. Studentenorganisationen stellten daher außerhalb des Campus Tische auf, um für politische Aktionen oder Bürgerrechtsbewegungen zu werben, Spenden zu sammeln und Flyer zu verteilen. Genutzt wurde hierfür insbesondere ein Abschnitt des Bürgersteigs in der Nähe des Südeingangs der Universität. Dieser Bereich der Telegraph Avenue und des Bancroft Ways galt als städtisches Eigentum. Im September 1964 teilte die Studenten-Dekanin Katherine Towle mit, dass dieser Gehweg zum Gelände des Campus gehöre und Protestaktionen sowie studentische Aktivitäten dort fortan verboten seien. Die Lage spitzte sich zu, als Studentenorganisationen trotz des Verbots Tische in einem zentralen Bereich auf dem Campus, der Sproul Plaza, aufstellten, um Spenden zu sammeln und Kommilitonen für politische Aktivitäten zu gewinnen. Fünf Personen erhielten daraufhin Verwaltungsstrafen. Aus Solidarität unterzeichneten über 400 Studenten eine Erklärung, in der sie angaben, ebenfalls gegen das Aktivismus-Verbot auf dem Campus verstoßen zu haben. Die Weigerung der Universitätsleitung, die Studenten anzuhören führte zu einer friedlichen Sitzblockade, die bis in die Nacht hinein anhielt. Die Studentenorganisationen gründeten infolge dieses Vorfalls die Free Speech Movement (FSM), an der Freeman aktiv beteiligt war. Nachdem weitere Verhandlungen zwischen Universitätsleitung und Studentenorganisationen gescheitert waren, kam es am 2. und 3. Dezember 1964 zu einer Sitzblockade im Hauptverwaltungsgebäude der Universität, der Sproul Hall. Infolgedessen wurden 773 Studenten verhaftet, unter ihnen Jo Freeman. Die Aktion führte letztlich dazu, dass das Verbot des politischen Aktivismus auf dem Universitätscampus am 8. Dezember 1964 aufgehoben wurde.[10][11]
Wirken als Bürgerrechtsaktivistin
Im Jahr 1963 erreichte die Bürgerrechtsbewegung die San Francisco Bay Area. Die Bürgerrechtler setzten sich dort insbesondere für die gleichberechtigte Einstellung Schwarzer Menschen durch lokale Arbeitsgeber ein und organisierten Sitzstreiks und Demonstrationen. Eine der größten Aktionen betraf dabei die Restaurantkette Mel’s Drive-In, in der Schwarze Mitarbeiter ausschließlich in Positionen beschäftigt waren, die keinen Kundenkontakt erforderten. Die Protestaktionen fanden im Oktober 1963 zunächst in einigen Filialen der Restaurantkette statt, dehnten sich im November aber auch auf das Wohnhaus des Restaurant-Miteigentümers Harold Dobbs aus und führten zur Verhaftung von zahlreichen Demonstranten, bis es zu einer Vereinbarung kam, die die Einführung diskriminierungsfreier Einstellungspraktiken vorsah.[12][13]
Auf diesen Erfolg hin folgten Verhandlungen mit Autohäusern, Supermärkten und Hotels, darunter das Sheraton-Place Hotel in San Francisco. An den organisierten Streiks nahm auch Freeman teil. Sie war zudem eine von 167 Demonstranten, die nach erfolglosen Verhandlungen mit dem Sheraton bei einem großangelegten Sitzstreik im März 1964 verhaftet wurde. Eine weitere Festnahme erfolgte im Folgemonat April, als Freeman an einer Demonstration vor einem Cadillac-Händler teilnahm. Auf beide Festnahmen hin folgte ein Prozess, bei dem Freeman im Fall des Streiks vor dem Sheraton-Place Hotel freigesprochen wurde. Im zweiten Prozess, bei dem es um die Demonstration vor dem Cadillac-Händler ging, wurde sie dagegen zu einer Haftstrafe von 15 Tagen sowie einem Bußgeld in Höhe von 29 USD verurteilt.[14]
Nach ihrem Abschluss an der UC Berkeley ging Freeman nach Atlanta, um für die Southern Christian Leadership Conference (SCLC) zu arbeiten, eine von Martin Luther King Jr. geleitete Bürgerrechtsorganisation. Sie registrierte Wähler und war für die politische Bildung zuständig. Dabei war sie in verschiedenen US-Bundesstaaten des Südens, darunter Alabama, Mississippi und South Carolina tätig. Nach rund anderthalb Jahren jedoch endete ihre Arbeit im Süden des Landes, nachdem die Zeitung Jackson Daily News sie auf Drängen der Mississippi State Sovereignty Commission, der die Aufgabe zukam, die Bürgerrechtsaktivisten zu kontrollieren, als Agitatorin bezeichnete und sie wegen ihrer Aktivitäten im Free Speech Movement als Kommunistin darstellte. Um ihre Sicherheit besorgt, schickte sie die SCLC zurück nach Atlanta, wo sie sechs Wochen lang als Assistentin von Coretta Scott King arbeitete. Anschließend wurde sie nach Chicago entsandt. Als das dortige Projekt der SCLC auslief, fand Freeman Arbeit bei der Zeitung West Side TORCH, eine Gemeindezeitung, wo sie ihre fotographischen und journalistischen Kenntnisse ausbaute. Anschließend versuchte sie, bei herkömmlichen Zeitungen in Chicago eine Anstellung zu finden. Ihr wurde jedoch erklärt, dass nur wenige Frauen eingestellt würden, da diese nicht über Unruhen berichten könnten. Schließlich fand sie eine Stelle bei einem Fachmagazin und wurde später freiberufliche Autorin.[15][16]
Frauenrechtsaktivistin und Autorin
Im September des Jahres 1967 traf Freeman bei der National Conference for New Politics, einem groß angelegten Treffen politischer Aktivisten, Shulamith Firestone. Zusammen gründeten sie wenig später in Chicago die Frauenrechtsgruppe West Side Group, die als Vorläuferin der Chicago Women’s Liberation Union gilt. Ihren Namen erhielt die West Side Group, an der unter anderem auch Naomi Weisstein und Heather Booth beteiligt waren, weil Freemans Apartment, in dem sich die Aktivistinnen trafen, in der Chicagoer West Side befand. Anfang des Jahres 1968 rief die Chicagoer Gruppe einen Newsletter mit dem Titel Voice of the Women's Liberation Movement ins Leben, der kurze Essays enthielt und von Aktionen rund um die Frauenrechtsbewegung berichtete. Drei der insgesamt sieben Ausgaben wurden von Freeman editiert. Bis vor seiner Einstellung Anfang des Jahres 1969 erreichte der Newsletter landesweit rund 800 Abonnenten/Abonnentinnen.[16][17][18]
Während ihrer Aufbaustudien an der University of Chicago (1968 bis 1973) setzte sich Freeman in vielfältiger Weise hochschulpolitisch sowie gesellschaftlich für die Frauenrechte ein. Sie wirkte maßgeblich an der Etablierung eines Frauenzentrums mit, übernahm 1969 den Vorsitz des studentischen Unterausschusses des Komitees für Universitätsfrauen und gab einen Kurs zur rechtlichen und wirtschaftlichen Situation von Frauen. Darüber hinaus initiierte sie eine groß angelegte Konferenz zum Thema Frauen, rief die University Women’s Association ins Leben und begann, ihre Arbeit durch Vorträge und organisatorische Tätigkeiten an weiteren Universitäten sowie in europäischen Kontexten international zu vernetzen.[16]
Freeman schrieb unter dem Pseudonym „Joreen“ vier Abhandlungen, in denen sie ihre Erfahrungen in der Frauenrechtsbewegung schildert und analysiert. In der von Robin Morgan 1970 veröffentlichten Anthologie Sisterhood is Powerful erklärt Freeman in ihrem Aufsatz The 51 Percent Minority Group: A Statistical Essay Frauen zur größten Minderheit des Landes. Sie beschreibt die Benachteiligung, die Frauen in der Arbeitswelt erfahren. Für sie sei es nicht nur deutlich schwerer, eine Anstellung zu finden, ihre Gehälter seien auch deutlich geringer als die ihrer männlichen Kollegen. Zudem geht Freeman auf die Stigmatisierung arbeitender Mütter ein. Sie erklärt, es sei nun jedoch der Zeitpunkt der Frauenbefreiung gekommen und betont, dass diese die Frauen selbst in die Hand nehmen müssten.[19]
Ebenfalls im Jahr 1970 erschien The BITCH Manifesto, das dem radikalen Feminismus zugeordnet wird und als frühes Beispiel für die Neubesetzung von Sprache durch eine soziale Bewegung gilt. Freeman beschreibt das Wort „Bitch“ in ihrem Essay als Schimpfwort, das für Frauen verwendet wird, die sich nicht in ihre sozial vorbestimmte Geschlechterrolle einfügen und das dazu diene, diese Frauen zu isolieren und für ihr sozial unangepasstes Verhalten in Verruf zu bringen. Sie fordert die Frauen auf, den Begriff für sich zurückzuerobern und positiv zu besetzen: „A woman should be proud to declare she is a Bitch, because Bitch is Beautiful.“[20]
Als bekanntester der vier Aufsätze von „Joreen“ gilt jedoch der 1972 veröffentlichte Essay The Tyranny of Structurelessness, der die Vorstellung kritisiert, dass politische Gruppen ohne feste Struktur besser funktionieren würden. Freeman zufolge gäbe es in derartigen „strukturlosen“ Gruppen in Wirklichkeit verborgene Machtstrukturen und Eliten. Diese informellen Machtstrukturen führten Freeman zufolge zu undurchsichtigen Entscheidungs- sowie zu Ausschlussprozessen. Stattdessen plädiere sie für formale, demokratische Strukturen, die Verantwortlichkeiten festlegen und transparente Machtverhältnisse schaffen.[21]
In Trashing: The Dark Side of Sisterhood (1976) beschreibt Freeman ein Verhalten innerhalb der Frauenbewegung, das sie als „trashing“ bezeichnet und über das öffentlich nicht gesprochen werde. Sie beschreibt hierbei, wie unter dem Deckmantel der Solidarität Mitglieder der Bewegung ausgeschlossen und systematisch isoliert werden. Über sie werde schlecht geredet, ihr Verhalten werde grundsätzlich negativ interpretiert und ihnen werde Unterstützung von anderen Gruppenmitgliedern verwehrt. Freeman zufolge treffe diese Art der Verunglimpfung insbesondere zwei Typen von Frauen, erfolgreiche und selbstbewusste Frauen, denen vorgeworfen werde, „männlich“ aufzutreten sowie unterstützende und zurückhaltende Frauen, die die Mutterrolle sehr gut erfüllen würden. Das „trashing“ beider Typen sei auf traditionelle Geschlechterrollen zurückzuführen, die sich unter dem Deckmantel der „Schwesternschaft“ und der revolutionären Rhetorik in der Frauenrechtsbewegung verstecken würden. Die Frauenrechtsbewegung habe durch dieses Verhalten bereits einige der engagiertesten Aktivistinnen verloren.[22]
Freemans im Jahr 1975 veröffentlichte Dissertation The Politics of Women's Liberation: A Case Study of an Emerging Social Movement and Its Relation to the Policy Process analysiert die gegenseitige Beeinflussung von sozialen Bewegungen und Politik in Bezug auf die Frauenbewegung. Freeman beschreibt, wie die US-amerikanische Frauenbewegung der späten 1960er und der 70er Jahre sowie der radikale Feminismus aus der Bürgerrechts- und Friedensbewegung heraus entstanden sind. Die Benachteiligung von Frauen innerhalb dieser Bewegungen habe, neben der gesellschaftlichen Benachteiligung, entscheidend dazu beigetragen, dass sich die Frauen schließlich in der Frauenbewegung organisiert haben. Freeman geht weiterhin auf die Probleme innerhalb der Frauenbewegung ein und analysiert deren Einfluss auf die Politik. Für ihr Buch wurde Freeman 1975 mit dem Preis für die beste wissenschaftliche Arbeit über Frauen und Politik der American Political Science Association (APSA) ausgezeichnet.[15][23]
MeToo (2017)
Am 21. Januar 2017 nahm Freeman am Women’s March on Washington teil. Anschließend veröffentlichte sie einen offenen Brief an Donald Trump auf der Online-Plattform Public Seminar. Darin dankte sie ihm in ironischem Ton dafür, dass seine Präsidentschaft viele Frauen dazu gebracht habe, wieder politisch aktiv zu werden und sich zu organisieren. Sie verurteilte Trump sowie gleichgesinnte Männer in ihrem Brief für sexistisches und frauenfeindliches Verhalten und bezeichnete den Women's March als historisches Ereignis.[24]
In den Folgemonaten sprach sie sich in Interviews für die MeToo-Bewegung aus. Dabei unterstrich sie, dass die Frauenbewegung bereits viel erreicht habe, aber noch lange nicht am Ende angekommen sei. Sei es ihrer Generation gelungen, den Frauen Zugang zum Arbeitsmarkt zu verschaffen und die Anerkennung der Frauen in der Arbeitswelt zu erkämpfen, sei es an der neuen Generation der Frauen, Übergriffen von Seiten der Männer ein Ende zu bereiten.[25][26]
Schriften (Auswahl)
- Women: A Feminist Perspective. Mayfield Publishing, Palo Alto 1975, ISBN 978-0-87484-289-0.
- The Politics of Women's Liberation: A Case Study of an Emerging Social Movement and Its Relation to the Policy Process. David McKay, New York 1975, ISBN 978-0-582-28009-0.
- Social Movements of the Sixties and Seventies. Longman, New York 1983, ISBN 978-0-582-28091-5.
- Waves of Protest: Social Movements Since the Sixties. Rowman & Littlefield, Lanham 1999, ISBN 978-0-8476-8748-0.
- A room at a time: how women entered party politics. Littlefield, Lanham 2000, ISBN 978-0-8476-9804-2.
- At Berkeley in the Sixties: Education of an Activist, 1961–1965. Indiana University Press, Bloomington 2004, ISBN 978-0-253-21622-9.
- We Will Be Heard: Women's Struggles for Political Power in the United States. Rowman & Littlefield, Lanham 2008, ISBN 978-0-7425-5607-2.
Aufsätze
- The 51 Percent Minority Group: A Statistical Essay. In: Morgan Robin (Hrsg.): Sisterhood is Powerful. An Anthology of Writings from the Women’s Liberation Movement. Random House, New York 1970, S. 37–46.
- The BITCH Manifesto. In: Shulamith Firestone, Anne Koedt (Hrsg.): Notes from the Second Year: Women’s Liberation. Major Writings of the Radical Feminists. Radical Feminism 1970, S. 5–10.
- The Legal Basis of the Sexual Caste System. In: Valparaiso University Law Review, Jg. 5, Heft 2, 1971, S. 203–236.
- The Tyranny of Structurelessness. In: Berkeley Journal of Sociology, Bd. 17, 1972, S. 151–164.
- The Political Culture of the Democratic and Republican Parties. In: Political Science Quarterly 101, Bd. 3, 1986, S. 327–356.
- Feminism versus Family Values. Women in the 1993 Democratic and Republican Conventions. In: PS: Political Science & Politics, Nr. 26 (1), 1986, S. 21–27.
- Change and Continuity for Women at the Republican and Democratic National Conventions. In: Amercian Review of Politics, Nr. 18, 1997, S. 353–367.
- Sex, Race, Religion and Partisan Realignment. In: Paul E. Scheele (Hrsg.): We Get What We Vote For… Or Do We? The Impact of Electinos on Governing. Praeger, Westport CT 1999, S. 167–190.
Filme
- 2014: She’s Beautiful When She’s Angry. Dokumentarfilm über Jo Freeman und andere Aktivistinnen (Regie: Mary Dore)
Weblinks
- Jo Freeman bei IMDb