Joachim Lenhardt

deutscher Jazzmusiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Joachim Lenhardt (* 1983 in Esslingen) ist ein deutscher Jazzmusiker (Alt- und Tenorsaxophon, auch Klarinetten, Flöte, Komposition).

Leben und Wirken

Lenhardt absolvierte ab 2004 ein Instrumentalstudium an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Klaus Graf und Hubert Winter, das er mit dem Diplom als Jazzsaxophonist (2008) und dem Meisterklassendiplom Jazz-Saxophon (2010) abschloss.

Lenhardt gründete in Nürnberg sein eigenes Quartett mit Julian Bossert, Dominik Luderschmidt und Jan F. Brill und veröffentlichte 2014 sein Debütalbum Lenhardt 4 beim Label 11. Zudem gehörte er zum Sunday Night Orchestra (Different Faces). 2020 zog er nach Köln, wo er sich im Subway Jazz Orchestra engagierte und an dessen Alben Still Screaming (2020) und You Are the Universe (2023) beteiligt war; auch spielte er im Fuchsthone Orchestra.[1] Zu seinem Kölner Quartett gehören Jonathan Hofmeister, Calvin Lennig und Mareike Wiening.[2] Weiterhin spielt er im Tentett von Rebecca Trescher (Paris Zyklus, Character Pieces), in Max Eisingers Tacheles sowie im Quintett von Marko Mebus und gehört zur Bigband von Claudia Döffinger (Nachtwache). Er ist auch auf Alben von Thilo Wolf, Agnes Lepp/Filip Wisniewski und Werner Heider zu hören.

2013 wurde Lenhardt als Mitglied und 2. Vorstand der Metropolmusik mit einem Stipendium des Kulturpreises Nürnberg ausgezeichnet.

Einzelnachweise

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