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Joachim Möller-Döling

deutscher Offizier, zuletzt Brigadegeneral der Bundeswehr From Wikipedia, the free encyclopedia

Joachim Ottokar Hans Karl Möller-Döling (* 10. März 1908 in Baden-Baden als Joachim Ottokar Hans Karl Möller; † 27. November 2000 in München) war ein Oberst im Generalstab Wehrmacht und Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr.

Leben

Möller war Sohn des Arztes Kurt Möller und von Hilde, geborene Billmann. Er trat am 25. März 1926 als Offizieranwärter beim 1. preußischen Pionier-Bataillon in Königsberg in die Reichswehr ein. Vom Oktober 1937 bis Juli 1939 absolvierte er den Generalstabslehrgang an der Kriegsakademie in Berlin. Im Zweiten Weltkrieg war er Quartiermeister 2 im Armeeoberkommando 1, Quartiermeister 1, später Oberquartiermeister, der Heeresgruppe A, Erster Generalstabsoffizier der 129. Infanterie-Division und zuletzt Chef des Generalstabes des LXXII. Armeekorps.

Von Mai 1945 bis Dezember 1949 war Möller in sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Von April 1950 bis Juli 1952 war er Volontär und Spezialbeamter für Lebensversicherungen der Allianz-Versicherungs AG in der Niederlassung Nürnberg. Am 23. November 1950 wurde der Familienname Möller in Möller-Döling geändert. Von August 1952 bis Oktober 1955 war er Sachverständiger und Referent im Amt Blank in Bonn.

Am 1. November 1955 wurde Möller-Dölling als Oberst in die Bundeswehr übernommen und war zunächst Unterabteilungsleiter IV G im Bundesministerium für Verteidigung in Bonn.[1.1] Von Juni bis Dezember 1957 war er kommissarischer Leiter des Amtes für Territoriale Verteidigung in Bad Godesberg[1.2] und von Januar bis Dezember 1958 stellvertretender Befehlshaber und Chef des Stabes des Kommandos Territoriale Verteidigung.[1.3] Von Januar 1959 bis Januar 1962 war er Kommandeur des Korpspionierkommandos 702 in Ulm, das währenddessen in Pionierkommando 2 des II. Korps umbenannt wurde.[1.4] Am 6. Januar 1962 wurde er Kommandeur der Pionierschule in München[1.5] und am 28. Juni 1962 zum Brigadegeneral ernannt. In seiner letzten Verwendung war er ab Oktober 1963 General der Pioniertruppe im Truppenamt in Köln.[1.6] Mit Ablauf des März 1966 wurde er in den Ruhestand versetzt.

Möller-Döling war verheiratet, evangelisch und hatte drei Kinder.

Auszeichnungen

Siehe auch

Literatur

  • Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model: Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997 – Die militärischen Werdegänge (= Dermot Bradley [Hrsg.]: Deutschlands Generale und Admirale. Teil VIb). Band 1, Adam – Fuhr. Biblio-Verlag, Osnabrück 1998, ISBN 978-3-7648-2492-1, S. 298–299.
  • Clemens Range: Kriegsgedient – Die Generale und Admirale der Bundeswehr. Translimes Media Verlag, Müllheim-Britzingen 2013, ISBN 978-3-00-043646-8, S. 247.

Einzelnachweise

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