Joachim Schubotz
deutscher Künstler und Bildhauer
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Leben


Joachim Schubotz lebte jahrzehntelang mit seiner Familie in einem Bunker an der Olbersstraße[1] im hannoverschen Stadtteil Döhren.[2] Dort hatte er zudem Platz für seine künstlerischen Arbeiten und zum Lagern vielfältiger Materialien.[1]
Schubotz war ein Freigeist und engagierter Streiter für Frieden und Gerechtigkeit. Obwohl er kein Mitglied einer christlichen Kirchengemeinde war, hatten seine Werke vielfältige Bezüge zu Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen. Aus seiner Hand stammt beispielsweise die an der Döhrener St.-Petri-Kirche angebrachte „Gedenktafel für die Opfer von Krieg und Gewalt“. Die Mauer am dortigen Kirchplatz verschönerte er in einer Malaktion mit Kindern. An der KiTa Querstraße bearbeitete er künstlerisch einen Baumstamm.[1]
Werke (Auswahl)
- „Gedenktafel für die Opfer von Krieg und Gewalt“, St.-Petri-Kirche, Hannover-Döhren[1]
- Entwurf des „Schuldrachens“ an der Heinrich-Wilhelm-Olbers-Grundschule, Hannover[3]
- um 1968, Matthäikirche in Bingum:
- 1988: Mahntafel gegen Kolonialismus am Karl-Peters-Denkmal, Hannover[5]
- 1995: Brunnentreff, Brunnen im hannoverschen Stadtteil Mittelfeld[6]
Weblinks
- atelier-schubotz.de
- Jens Schade: Damals in Mittelfeld: Sozialgewerk will Brunnen stiften, mit historischen Fotos illustrierter Artikel über den „Brunnentreff“ auf der Seite myheimat.de